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Einkommensteuer

Informationen erhalten Sie auch bei Ihrem Finanzamt.

Ablauf

Notwendig ist die Abgabe einer schriftlichen Einkommensteuererklärung nach amtlichem Vordruck beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt, die der Steuerbürger unterschreiben muss.

Sofern Sie Einkünfte aus

  • Gewerbebetrieb,
  • selbstständiger Tätigkeit oder
  • Land-und Forstwirtschaft

erzielen oder an diesen Einkunftsarten beteiligt sind, müssen Sie seit dem Veranlagungszeitraum 2011 die die Steuererklärung elektronisch abgeben. Dies gilt - unabhängig von der Art der Gewinnermittlung – nicht nur für die Anlage EÜR (Einnahme-Überschuss-Rechnung) und die Bilanz, sondern auch für die gesamte Einkommen­steuererklärung. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der elektronischen Steuererklärung ELSTER.

Tipp: Die Steuerverwaltung stellt die Einkommensteuererklärungsvordrucke kostenlos zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten auf der Internetseite des Finanzamts unter "Formulare".

 

Fristen

Wenn Sie zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind, müssen Sie Ihre Einkommensteuererklärung bis zum 31. Mai des Folgejahres abgeben. Wird Ihre Einkommensteuererklärung durch einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe angefertigt, gilt eine allgemein verlängerte Frist bis zum 31. Dezember des Folgejahres.

Sind Sie zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung nicht verpflichtet, möchten aber die Einkommensteuerveranlagung zwecks Rückerstattung zuviel erhobener Steuerabzugsbeträge (z.B. Lohnsteuer) beantragen (Antragsveranlagung), müssen Sie die Einkommensteuererklärung bis zum 31. Dezember des vierten Kalenderjahres, das auf das Veranlagungsjahr folgt, abgeben (z.B. für das Jahr 2013 bis zum 31. Dezember 2017).

Ihre Steuererklärung muss eigenhändig unterschrieben sein, um einen fristgerechten Eingang beim Finanzamt zu gewährleisten.

Achtung: Wenn Sie Ihre Steuererklärung nichtauthentifiziert elektronisch übermitteln, geht die Erklärung beim Finanzamt erst mit Abgabe der eigenhändig unterschriebenen komprimierten Steuererklärung ein. Die alleinige elektronische Übermittlung der Steuererklärung reicht in diesem Fall nicht aus. Dies ist besonders bei der Antragsveranlagung zu beachten. Reichen Sie die komprimierte Steuererklärung erst nach Ablauf der  vierjährigen Frist beim Finanzamt ein, gilt Ihr Antrag als verspätet.

Tipp: Weitere Hinweise zur Pflicht- und Antragsveranlagung können Sie der Broschüre "Kleiner Ratgeber für Lohnsteuerzahler" entnehmen, die jährlich zusammen mit den Lohnsteuerkarten verschickt wird. Diese finden Sie auf den Seite der Publikationen des Finanz- und Wirtschaftsministeriums.

 

Gebühren

Es entstehen keine Verfahrenskosten.

Rechtsgrundlage

Einkommensteuergesetz  

Voraussetzungen

Das Einkommensteuerrecht unterscheidet zwischen unbeschränkter und beschränkter Steuerpflicht. Natürliche Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Inland sind unbeschränkt - also mit sämtlichen (Welt-)Einkünften - einkommensteuerpflichtig. Natürliche Personen, die im Inland keinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind beschränkt einkommensteuerpflichtig, wenn sie bestimmte inländische Einkünfte haben (z.B. aus Gewerbebetrieb, Kapitalvermögen oder Vermietung und Verpachtung).

Darüber hinaus gibt es die erweiterte unbeschränkte Steuerpflicht für in das Ausland entsandtes Personal, das in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis steht und die Behandlung als unbeschränkt steuerpflichtiger Steuerbürger auf Antrag, wenn mindestens 90 Prozent aller Einkünfte der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Einkünfte den Grundfreibetrag (2013: 8.130 Euro) im Kalenderjahr nicht übersteigen.

Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner, die beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben, können, wenn diese Voraussetzungen zu Beginn des Kalenderjahres vorgelegen haben oder im Laufe des Jahres eingetreten sind, zwischen Einzelveranlagung und Zusammenveranlagung wählen.

  • Bei der getrennten Veranlagung werden jedem Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner die von ihm bezogenen Einkünfte zugerechnet. Die als Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen und haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnisse/Dienstleistungen abzuziehenden Beträge werden bei dem Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner berücksichtigt, der sie geleistet hat. Auf übereinstimmenden Antrag können die Abzugsbeträge der ehegatten/Lebenspartner hälftig aufgeteilt werden. Wurden die Beträge von einem gemeinsamen Konto überwiesen, erfolgt grundsätzlich eine hälftige Aufteilung. Die festzusetzende Steuer richtet sich nach dem Grundtarif.
  • Bei der Zusammenveranlagung werden die von den Ehegatten beziehungsweise Lebenspartnern erzielten Einkünfte zusammengerechnet, den Ehegatten beziehungsweise Lebenspartnern gemeinsam zugerechnet und die Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner grundsätzlich gemeinsam als ein Steuerbürger behandelt. Die Einkommensteuer wird nach dem Splittingverfahren ermittelt. Dabei wird für die Hälfte des gemeinsamen Einkommens die Steuer nach dem Grundtarif berechnet und der so ermittelte Betrag verdoppelt. Regelmäßig ergibt sich bei diesem Verfahren eine niedrigere Steuer als bei Einzelveranlagung.

Zuständigkeit

Ihr Finanzamt, in dessen Bezirk Sie wohnen

Unterlagen

Neben der Einkommensteuererklärung sind insbesondere folgende Unterlagen notwendig:

  • elektronische Lohnbescheinigung (soweit vorhanden)
  • Spendenbescheinigungen
  • Bescheinigungen über anrechenbare Kapitalertragsteuer
  • Belege über den Nachweis einer Körperbehinderung
  • Belege über anzusetzende Werbungskosten/Sonderausgaben/außergewöhnliche Belastungen/haushaltsnahe Dienstleistungen
  • bei Unternehmen: Bilanz beziehungsweise Einnahmen-Überschusrechnung