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Während im Jahr 1888 im schweizerischen Neuhausen bei Schaffhausen die erste Aluminiumgießerei Europas entstand, war die Keimzelle zur Aluminiumverarbeitung am Hochrhein in Wutöschingen gelegen. Im Jahre 1902 erwarb der bisher im Luftschiffbau tätige Ingenieur Fritz Burr die alte mit Wasserkraft betriebene Wutöschinger Mühle mit der Absicht eine Gießerei für Aluminiumteile zu errichten.
Im Jahr 1909 wurde der Gießerei ein Aluminiumwalzwerk angegliedert, bei der Alubänder und Alubleche, aber auch Spezialbauten für den Zeppelinbau hergestellt wurden.
1914 verkaufte Fritz Burr seine Werksanlagen an die Firma Gebrüder Giulini GmbH in Ludwigshafen, die dieses Werk dann in die neugegründete Aluminiumwalzwerk Wutöschingen GmbH einbrachte. In den folgenden Jahrzehnten machte die Aluminiumwerke Wutöschingen alle Höhen und Tiefen wirtschaftlicher Aufschwünge und Wirtschaftskrisen mit, ebenso die Entwicklungen vor und nach dem Krieg. Heute beschäftigen die Aluminiumwerke rund 600 Mitarbeiter, die hochwertige Aluminiumprodukte erzeugen.
Diese Aluminiumwerke waren auch Keimzellen vieler weiterer aluminiumverarbeitender Betriebe, die sich in und um Wutöschingen in den 70er Jahren entwickelten und heute eine zahlreiche Produktpalette aus dem Werkstoff Aluminium anbieten. Mit den Firmen Alfer Aluminium, der Aluminiumkonstruktionsteile GmbH, der AFK Alufinish Krämer GmbH und der Firma Artus Klaschka GmbH sind bedeutende Aluminiumbe- und verarbeitende Betriebe in Wutöschingen ansässig.
Auf Initiative des Bürgermeisters der Gemeinde Wutöschingen hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit dem Aluminiumforum Hochrhein ein Netzwerk gebildet, das das Potential an Synergieeffekten und die Möglichkeit zur offensiven Außenvermarktung als bedeutsamer Industrieschwerpunkt am Hochrhein und innerhalb der Wirtschaftsregion Dreiländereck Hochrhein bündeln soll.
Mit dem Aluminiumforum Hochrhein sollen
Hierbei ist es Kernpunkt, dass das Aluminiumforum Hochrhein nicht in die individuelle Vermarktungsstrategie oder andere Aspekte der Unternehmensleitung seiner Mitglieder eingreift, sondern versucht werden soll, durch gebündelte Arbeit einen Zusatznutzen für alle Beteiligten zu erzielen.
Die Mitarbeit im Aluminiumforum ist freiwillig und in die finanzielle Trägerschaft werden immer nur die Firmen eingebunden, die am betreffenden Einzelprojekt beteiligt sind. Moderiert und in allen Phasen hervorragend begleitet wird das Aluminiumforum Hochrhein durch die Geschäftsführung der Wirtschaftsregion Dreiländereck-Hochrhein in Lörrach, die mit Ideenreichtum und Vorschlägen und tatkräftiger Unterstützung die wesentliche Teile der Arbeit des Aluminiumsforums Hochrhein mitgestaltet.
Derzeitige Mitglieder des Aluminiumforums Hochrhein sind:
Weitere Unternehmen haben Ihr Interesse an der Mitarbeit im Aluminiumforum Hochrhein signalisiert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Aluminiumforums Hochrhein.