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Montag, 28. Mai 2018

Aus der Gemeinderatssitzung vom 11.06.2018

Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag, 11.06.2018 besichtigte der Gemeinderat die Mehrzweckhalle in Degernau, in welcher die Umbau- und Sanierungsarbeiten langsam zu Ende gehen. Übereinstimmend blieb für die Mitglieder des Gremiums festzustellen, dass die Räumlichkeiten sehr schön geworden sind und damit eine warme und angenehme Atmosphäre für künftige Veranstaltungen bieten werden.

Nach anschließender Rückkehr in den Sitzungssaal gab Bürgermeister Georg Eble zunächst die Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung vom 22.05.2018 wie folgt bekannt:

  • Zustimmung des Gemeinderates zum Erwerb der zum Neubau vorgesehenen Allgemeinmediziner-Praxisräume im Erdgeschoss des in der Ortsmitte von Wutöschingen geplanten Ärztehauses durch die Gemeinde
  • Zustimmung des Gemeinderates, den ortsansässigen Vereinen künftig unsere Hallen jährlich für eine gebührenfreie Veranstaltung zu überlassen
  • Festlegung des Gemeinderates der Regularien für den Verkauf des Gemeindegrundstücks Flst.Nr. 58 in der Ortsmitte von Degernau zur Errichtung von zwei Mehrfamilienhäuser.
  • Zustimmung des Gemeinderates zu Personalangelegenheiten im Bereich der Gemeindeverwaltung im Zuge des Wechsels einer Kollegin in Elternzeit.

Über die Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung hinaus, informierte der Vorsitzende unter anderem wie folgt:

Nachdem die Arbeiten zur Anlegung eines weiteren Urnengrabfelds auf dem Friedhof in Horheim am 07.08.2017 an die Fa. Garten- und Landschaftsbau Manz, Küssaberg bei einer Auftragssumme von 18.359.- € vergeben wurden, konnte die Maßnahme zwischenzeitlich umgesetzt und abgerechnet werden. Mit festgestellten Kosten von 17.097.- € konnte die damalige Auftragsvergabesumme um ca. 1.200,- € unterschritten werden.

Im Haushalt 2018 wurden für die Sanierung des roten Allwetterplatzes neben der Alemannenhalle 120.000.- € eingestellt und beim Regierungspräsidium Freiburg ein Antrag zur Förderung der Kosten aus dem Programm kommunaler Sportstättenbau beantragt.

Wie der Vorsitzende nunmehr mitteilen konnte, ist kürzlich der Zuschussbescheid über 35.000.- € eingegangen, was Gemeinderat und Verwaltung sehr freut.

Im Zuge der Gemeinderatssitzung vom 26.02.2018 stimmten die Mitglieder des Gremiums dem Anbau ei-nes weiteren 3. Gruppenraumes zur Betreuung von Kindern Ü3 unserer Kindertagesstätte „Villa Kunter-bunt“ bei geschätzten Gesamtkosten von ca. 351.400.- € (einschl. Möblierung) zu. In den letzten Tagen ist hierzu der Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums Freiburg mit einem Maximalzuschuss von 120.000.- € eingegangen, sodass der mit der Umsetzung der Maßnahme betraute Architekt Harald Jäger, Lauchringen nunmehr die notwendigen Arbeiten ausschreiben kann.

Bislang werden die Wasserschieber für unsere Wasserleitungen und Hausanschlüsse manuell geschlossen und geöffnet. Im Hinblick auf die derzeit sehr zahlreich anstehenden und auch unsere Wasserversorgung betreffenden Baumaßnahmen (wie beispielsweise die Sanierung der Degernauerstraße in Wutöschingen, die Ortsmitte von Degernau mit Altmühlenstraße, OfteringerSstraße und Rathausplatz, die Erschließung des Neubaugebiet Grünweg sowie des Gewerbegebietes Horheim oder Wasserrohrbrüche allg.) wäre es vorteilhaft, die Wasserschieber mit einer Akku-Schiebermaschine bedienen zu können. Die Mitglieder des Gemeinderates beschlossen deshalb in der Sitzung vom vergangenen Montag einstimmig, eine solche bei Kosten von 4.700.- € (netto – der Eigenbetrieb Wasserversorgung ist vorsteuerabzugsberechtigt) anzuschaffen. Da im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs hierfür keine Mittel veranschlagt wurde, genehmigte der Gemeinderat eine entsprechende außerplanmäßige Ausgabe.

Sanierungsmaßnahme „Ortskern“ Degernau

Neugestaltung der Ortsmitte

Vorstellung der aktualisierten Planung

In der Sitzung des Gemeinderates vom 22.05.2018 wurden die Straßen- und Landschaftsbauarbeiten für die Neugestaltung der Ortsmitte von Degernau an die Fa. Kaiser Pflasterbau, Klettgau-Rechberg zum Angebots-preis von 1.306.527,- € vergeben. Die Kosten der Neugestaltungsmaßnahme insgesamt (Hoch- und Tiefbau) wurden seinerzeit auf 1.736.500,- € geschätzt, wobei nach Abzug einer Förderung aus Sanierungsmitteln mit ca. 1.016.600,- € ein Eigenanteil für die Gemeinde mit 719.900,- € verbleiben würde.

In der Gemeinderatsitzung vom 05.02.2018 wurde die von Dipl. Ing. Christian Burkhard, Landschaftsarchitekten Burkhard-Sandler Hohentengen entwickelte Planung den Mitgliedern des Gremiums letztmalig vorgestellt. Zwischenzeitlich fanden mehrere Besprechungen wie auch zahlreiche Einzelgespräche mit Eigentümern der in der Ortsmitte befindlichen und von der Planung betroffenen Grundstücke statt, wobei es leider nicht in jedem Fall gelang, Einvernehmen zu Planeinzelheiten zu erzielen, sodass eine Umplanung zu verschiedenen Details vorgenommen werden musste. Unter anderem sind folgende Änderungen vorgesehen:

  • Entfall des geplanten Fußverbindungsweg vom Rathausplatz zum Grundschul- und Kindergarten-gebäude
  • Anlegung eines zusätzlichen Parkplatzes im Bereich des Rathausplatzes
  • Im Bereich des Anwesens Rathausplatz 4 wird der mit Natursteinpflaster vorgesehene Hofflächen-Anteil zugunsten von Betonpflaster reduziert, damit der Hofplatz ein einheitliches Pflaster erhält
  • Entfall der zunächst geplanten Pergola mit Sitzmöglichkeit im Bereich des Anwesens Rathausplatz 2 zugunsten einer Grünfläche mit Baumbepflanzung und Bodenstrahler
  • Im Bereich des Anwesens Ofteringer Straße 11 kann die zunächst geplante Verbreiterung des Gehwegs aufgrund fehlender Fläche nicht umgesetzt werden.
  • Angrenzend an die östliche Giebelseite des neu zu erstellenden Multifunktionsgebäudes war die Ein-richtung einer Aufstellfläche (mit Rasengittersteinen) für einen Kühlwagen (für Veranstaltungen) ge-plant. Nunmehr wird der Kühlwagenstandort auf der anderen Seite des Gebäudes vorgesehen, weshalb die zunächst dort geplante Sitzbank nicht umgesetzt werden kann.
  • Änderung des Standorts für einen Fahrradständer vor dem Eingang des Polizeipostens
  • Einrichtung einer Einhausung für Mülleimer an der Giebelseite des ehem. Rathauses, womit eine dort ursprünglich vorgesehene Sitzbank entfällt.

Anschließend stellte Dipl. Ing. Christian Burkhard den Pflanzplan vor, beinhaltend u.a. die Standorte der straßenbegleitend zu pflanzenden Bäume sowie die jeweils im Detail vorgesehenen Baumarten. Die Änderung der Planung wird Mehrkosten von ca. 48.000,- € nach sich ziehen, sodass derzeit mit Gesamt-kosten von 1.793.300,- € (Oberflächengestaltung 1.666.800,- €; Multifunktionsgebäude 126.500,- €) zu rechnen ist. Abzüglich einer zu erwartenden Förderung aus Sanierungsmitteln von 1.025.300,- € würde sich ein Eigenanteil für unsere Gemeinde mit 768.000,- € ergeben. Im Anschluss an die sehr ausführlichen Erläuterungen der Neugestaltungsplanung und der Beantwortung verschiedentlicher Fragen stimmten die Mitglieder des Gemeinderates der geänderten Planung einschl. der Kostenberechnung einstimmig zu.

Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald

a) Feststellung des Vollzugs für das Forstwirtschaftsjahr 2017

b) Verabschiedung der Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2018

Den Vollzug des Forstwirtschaftsjahrs 2017 betreffend teilte Bürgermeister Georg Eble mit, dass in der Planung des Haushalts für 2017 für den Bereich des Gemeindewalds mit Einnahmen von 273.140,- €, Ausgaben von 233.140,- € und einer geplanten Einschlagmenge mit 4.400 Festmetern zunächst ein Überschuss in Höhe von 40.000,- € vorgesehen war. Aufgrund des Unwetterereignisses vom 02.08.2017 und des damit einhergehenden ungeplanten Sturmholzanfalls (anstelle der im Forsteinrichtungswerk geplanten 4.400 Fm lag die tatsächliche Einschlagmenge bei 7.093 Fm) brachte das Ergebnis 2017 deutlich höhere Einnahmen mit 414.282,- € als auch erhöhte Ausgaben von 340.458,- € mit sich, sodass sich schlussendlich ein Überschuss von 73.824,- € errechnete.

Im Anschluss an die Vorstellung der Vollzugsergebnisse des Forstwirtschaftsjahres 2017 erläuterte der Vorsitzende die Planungen für das Forstwirtschaftsjahr 2018. Bei einer beabsichtigten Einschlagmenge von 4.400 Festmetern, Einnahmen mit 285.700,- € und Ausgaben mit 254.700,- € wird ein Überschuss von 31.000,- € er-wartet.

Nach kurzer Diskussion sowie der Beantwortung einiger Detailfragen stellten die Mitglieder des Gemeinderates den Vollzug des Forstwirtschaftsjahrs 2017 einstimmig fest bzw. stimmten der Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2018 einstimmig zu.

Gemeindewerkhof;

Entscheidung über die Beschaffung eines weiteren Transportfahrzeugs mit Kippaufbau

Bislang werden der Rasenschnitt von unseren öffentlichen Flächen, Grünabfälle vom Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern sowie teilweise auch Kies, Mineralbeton oder Hackschnitzel durch die Mitarbeiter des Gemeindewerkhofs mittels zweier dort vorhandener Pritschenwagen transportiert, wobei sich das anschließende manuelle Entladen doch als sehr zeit- und kraftaufwendig erweist.

Vor diesem Hintergrund wurden im Haushalt Mittel für die Anschaffung eines Pritschenwagens mit Kipperfunktion in Höhe von 30.000.- € veranschlagt. Aus mehreren hierzu eingeholten Angeboten wird von Seiten des Werkhof-Teams die Anschaffung des Modells Opel Movano über das Autohaus Rudigier, Horheim empfohlen, welches sich für den Betrieb im Werkhof als sehr geeignet darstellt (163 PS, 4,5 Tonnen max. Gesamtgewicht) und darüber hinaus mit einer Angebotssumme von 35.664,- € auch das preisgünstigste Fahrzeug ist.

Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten nach kurzer Diskussion der Beschaffung wie dargestellt bei einer Enthaltung zu und bewilligten die hierfür notwendige außerplanmäßige Ausgabe von ca. 5.700,- € (Differenz Angebotspreis/Haushaltsansatz).

Freiwillige Feuerwehr;

Entscheidung über den Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit der Gemeinde Klettgau zur Regelung der Kosten bei Überland- und Nachbar-schaftshilfe

Bei größeren Schadensereignissen in unserer Gemeinde, zu der unsere Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz gerufen wurde, war es aufgrund der jeweiligen Schadenslage teilweise erforderlich, Nachbarwehren um Un-terstützung zu bitten. Insbesondere wenn der Einsatz einer Drehleiter notwendig wurde, kamen die Feuerwehren aus Klettgau oder Tiengen bei uns zum Einsatz. Im Gegenzug wurden auch die Mitglieder unserer Feuerwehr immer wieder zur Unterstützung bei Großeinsätzen in umliegenden Gemeinden gerufen, wenn die Situation dies erforderte (u.a. auch beim Brand des Altenwohnstifts in Klettgau-Erzingen im Oktober 2017). Diese Überlandhilfe unter den Feuerwehren ist in § 26 des Feuerwehrgesetzes (FwG) gesetzlich verankert.

In der Regel werden die für die Leistung der Überlandhilfe beim Träger der jeweiligen Feuerwehr angefallenen Kosten bei der die Hilfe anfordernden Gemeinde in Rechnung gestellt (Personalkosten, Lohnausfallkosten, Fahrzeug-, Geräte- und Materialkosten). Da dies in der Praxis jedoch immer wieder zu Abklärungsaufwand hinsichtlich der Höhe der jeweiligen Kostenabrechnung geführt hat, wurde durch die Stadt Waldshut-Tiengen der Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Regelung der Kosten für Einsätze, bei denen eine Überlandhilfe notwendig wurde, zwischen verschiedenen Gemeinden, soweit diese noch in einer für eine entsprechende Anforderung räumlich akzeptabler Entfernung liegen, angeregt. Diese öffentlich-rechtliche Vereinbarung (deren Abschluss die Mitglieder unseres Gemeinderates im Rahmen ihrer Sitzung vom 19.10.2009 zugestimmt haben) sieht eine grundsätzliche Kostenfreiheit für Überlandhilfeeinsätze bei den beteiligten Gemeinden bzw. Feuerwehren für angefallene Personal, Fahrzeug- und Gerätekosten vor, sodass lediglich die Kosten für das im jeweiligen Einsatz angefallene Verbrauchsmate-rial wie z.B. Sonderlöschmittel (Schaumlöscher) oder Bindemittel (Ölbindemittel) erhoben werden. Beigetreten sind dieser öffentlich-rechtlichen Vereinbarung damals die Stadt Waldshut-Tiengen sowie die Gemeinden Dogern, Küssaberg, Lauchringen, Ühlingen-Birkendorf, Weilheim und unsere Gemeinde.

Nunmehr hat auch die Nachbargemeinde Klettgau den Abschluss einer solchen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen unserer Gemeinde und Klettgau vorgeschlagen, wobei die Regelungen dieser Vereinbarung überwiegend deckungsgleich mit der Vereinbarung, die wir mit der Stadt Waldshut-Tiengen bereits abgeschlossen haben, sind.

Nach kurzen Beratungen stimmten die Mitglieder des Gemeinderates im Rahmen der Sitzung vom vergange-nen Montag überein, dass die Initiative der Gemeinde Klettgau sowie der Feuerwehr der Gemeinde Klettgau sehr zu begrüßen ist, zumal dadurch auch eine evtl. Hemmschwelle zur Anforderung von Überlandhilfe bei einem entsprechenden Schadenslagebild auf beiden Seiten minimiert werden kann. Dem Abschluss der Ver-einbarung mit der Gemeinde Klettgau stimmte der Gemeinderat deshalb einstimmig zu.

FFH-Gebiete „Blumberger Pforte und Mittlere Wut-ach“ sowie „Klettgaurücken“;

Vorstellung der Planung

Zur Sicherung des europäischen Naturerbes wurde von der Europäischen Union der Aufbau des europaweiten Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ beschlossen. In FFH-Gebieten (Fauna-Flora-Habitat) und Vogelschutz-gebieten sollen aus europäischer Sicht besonders schützenswerte Tierarten (Fauna) und Pflanzenarten (Flora) sowie deren Lebensräume (Habitate) für die nachfolgenden Generationen gesichert und gewahrt werden.

Zusammen mit vielen anderen Gebieten in ganz Europa wurden auch die FFH-Gebiete „Blumberger Pforte und Mittlere Wutach“ (das Gebiet mit einer Größe von 6.365 ha erstreckt sich auf Teilbereiche der Gemeinden Bonndorf, Eggingen, Stühlingen, Ühlingen-Birkendorf, Wutach und unserer Gemeinde sowie der Gemeinden Blumberg und Hüfingen) sowie der „Klettgaurücken“ (betrifft unsere Gemeinde im Bereich der Kath. Kirche Schwerzen mit angrenzender Umgebung wegen des dortigen Vorkommens der Fledermausart „Großes Mausohr“) als Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewählt.

Diese Gebiete sollen durch das für die Umsetzung für uns zuständige Regierungspräsidium Freiburg mittels Festlegung in einer FFH-Verordnung (Rechtsverordnung) festgesetzt werden. In diesem Zusammenhang unterrichtete das Regierungspräsidium die Gemeinden und Träger öffentlicher Belange als auch die Öffentlichkeit (über die jeweiligen Gemeindeamtsblätter) über den Beginn des Anhörungsverfahrens und der Möglichkeit, hierzu Anregungen und Bedenken abzugeben.

Auf dem Gebiet unserer Gemeinde sind vom Gebiet „Blumberger Pforte und Mittlere Wutach“ Flächen der Gemarkungen Degernau und Ofteringen sowie die Wutach einschl. Gewässerrandstreifen auf den Gemarkun-gen Ofteringen und Degernau betroffen, wobei die jeweiligen Bereiche nicht mit Gebieten, die in unserem Flächennutzungsplan ausgewiesen wurden, kollidieren. Vom Gebiet „Klettgaurücken“ ist der Bereich der Kath. Kirche Schwerzen mit der angrenzenden Bebauung betroffen.

Aus Sicht der Verwaltung sollte zur geplanten Verordnung von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Verordnung) folgende Stellungnahme unserer Gemeinde abgegeben werden:

Gebiet „Blumberger Pforte und Mittlere Wutach“:

Der Gewässerrandstreifen beidseits der Wutach muss aus der geplanten Verordnung herausgenommen wer-den, um auch in Zukunft Unterhaltungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen am Wutachdamm weiterhin offen halten zu können, um damit den Wutachdamm und hieraus resultierend den Hochwasserschutz für das gesamte Gemeindegebiet jederzeit sicherstellen zu können. Außerdem muss die Verkehrssicherung- und Unterhaltungspflicht für den auf der Dammkrone vorhandenen Fuß- und Radweg jederzeit sichergestellt werden können. Im Gewässerrandstreifen sind zudem keine besonders schützenswerten Tier- und/oder Pflanzenarten an-gesiedelt.

Gebiet „Klettgaurücken“:

Das geplante Verordnungsgebiet zum Schutz des „Gro-ßen Mausohrs“ muss auf den Bereich der Kath. Kirche St. Johannes der Täufer, Schwerzen begrenzt werden, da sich das Vorkommen dieser Fledermausart auf den Dachstuhl des genannten Gebäudes begrenzt. Die im Entwurf der Verordnung angrenzende Wohnbebauung muss aus der geplanten Gebietskulisse herausgenommen werden, da das Große Mausohr aufgrund der Nut-zungen mit einflugsicheren Dachstühlen bei den Gebäuden und fehlender Bepflanzung keine Aufenthaltsbereiche hat.

Bei einer Gegenstimme beschlossen die Mitglieder des Gemeinderates, die Stellungnahmen zum Entwurf der FFH-Verordnung entsprechend dem Vorschlag der Ver-waltung abzugeben.

Allgemeine Finanzprüfung für die Haushaltsjahre 2011 bis 2015 durch die GPA Baden-Württemberg Vorstellung der wesentlichen Inhalte des Prüfbe-richts

Bei Gemeinden mit mehr als 4.000 Einwohnern liegt die Zuständigkeit für die regelmäßig stattfindenden überörtlichen Prüfungen nach § 113 Abs. 1 der Gemeindeord-nung bei der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) Baden-Württemberg. In der Zeit vom 03.07.2017 bis 10.08.2017 fand die letzte Prüfung unserer Gemeinde durch die GPA statt - Gegenstand der Prüfung war die Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung in den Haushaltsjahren 2011 bis 2017. Der schriftliche Prüfungsbericht der GPA vom 29.11.2017 wurde den Mitgliedern des Gemeinderates im Rahmen der Sitzung vom vergangenen Montag zur Kenntnis gegeben bzw. wurden diese entsprechend § 114 Abs. IV S. 2 GemO über den wesentlichen Inhalt unterrichtet. Fragen aus der Mitte des Gemeinderates wurden hierzu nicht gestellt.

Die Sitzung nahm in einem anschließenden nichtöffentlichen Teil ihren weiteren Verlauf.

Die Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag, 10.10.2016 stand ganz im Zeichen der Vorstellung der Pläne des Ideenwettbewerbs zur Neugestaltung der Ortsmitte von Degernau, was auch Grund für eine erfreulich hohe Zahl an Zuhörerinnen und Zuhörern aus dem Ortsteil Degernau war.

 

Bevor jedoch die drei am Wettbewerb beteiligten Fachbüros ihre Neugestaltungsplanungen vorstellen konnten, gab Bürgermeister Georg Eble zunächst die Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung vom 19.09.2016 bekannt, beinhaltend

 

 

Ø    die Zustimmung zur Gewährung einer Jubiläumszuwendung an die Gymnastikgruppe Degernau aus Anlass des 50jährigen Vereinsjubiläums in Höhe von 250,- € in Anwendung eines entsprechendes Grundsatzbeschlusses des Gemeinderates vom 30.03.1998

 

Ø    die Breitbandförderung des Bundes betreffend die Zustimmung zur Beauftragung des Rechtsanwaltsbüros Wurster, Weiß, Kupfer, Freiburg mit den Beratungsleistungen sowie die badenova, Freiburg mit den Planungsleistungen hinsichtlich des sog. Markterkundungs- und Interessenbekundungsverfahrens

 

Ø    die Zustimmung zur Beauftragung des Planungs- und Vermessungsbüros Ernst Kaiser, Waldshut-Tiengen mit den Planungs- und Bauüberwachungsleistungen hinsichtlich der Straßenkomplettsanierung der „Hohlen Gasse“, Degernau, der Entwässerungsleitungen in der „Hohlen Gasse“, der „Erzinger Straße“, „Im Äckerle“ und „Marienweg“ sowie der Verbesserung der Einlaufsituation beim Rohrbach in Degernau

 

Ø    die Zustimmung zur Beauftragung des Planungs- und Vermessungsbüros Ernst Kaiser, Waldshut-Tiengen zur Untersuchung der städtebaulichen Möglichkeiten für die Ausweisungen eines Baugebietes für Geschosswohnungsbau.

 

 

Über die Bekanntgaben der Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung hinaus, informierte der Vorsitzende darüber, dass für die Versorgung der Lernpartnerinnen und Lernpartner der Eingangsstufe 5 unserer Gemeinschaftsschule mit Tabletts noch 10 iPads fehlen, die - wie bislang - mittels Leasing über die Fa. ACS, Ottobrunn bei einer Laufzeit von 36 Monaten angeschafft werden könnten.

 

Abzüglich des Elterneigenanteils von 12,- €/Monat würden unserer Gemeinde dabei Restkosten von insgesamt 630,- € verbleiben.

 

Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten der Beschaffung dieser 10 iPads (einschl. Otterbox, App-Guthaben, Versicherung, Lizenzen etc.) einstimmig zu, womit anschließend insgesamt 434 iPads an unserer Alemannenschule im Einsatz sein werden.

 

 

 

Sanierungsmaßnahme „Ortskern“, Degernau;

Vorstellung der Pläne vom Ideenwettbewerb zur Neugestaltung der Ortsmitte durch die am Wettbewerb beteiligten Fachbüros

 

Im Zusammenhang der Sanierungsmaßnahme „Ortskern“, Degernau beschlossen die Mitglieder des Gemeinderates bereits vor längerem, für die Neugestaltung der dortigen Ortsmitte einen Ideenwettbewerb durchzuführen und über eine sog. Mehrfachbeauftragung etwa 3-4 Fachbüros mit der Erarbeitung von Planungsentwürfen zu beauftragen.

 

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom 04.05.2015 wurde dann eine genaue Abgrenzung der zu überplanenden Bereiche festgelegt, die Vorgaben als Planungsgrundlage für den Wettbewerb konkretisiert und abschließend beschlossen, dass die Fachbüros

 

 

Landschaftsarchitekten Burkhard-Sandler, Hohentengen

 

fsp Stadtplanung Freiburg

 

Landschaftsarchitektur Weißhaupt, Donaueschingen

 

 

zur Erarbeitung von Planungsvorschlägen aufgefordert werden sollen.

 

In der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag konnten die Vertreter dieser Büros in o.g. Reihenfolge ihre Pläne zur Neugestaltung der Ortsmitte nun im Detail vorstellen, Einzelheiten zur Materialauswahl erläutern, Kosten darstellen und konkret auf aufkommende Fragen aus dem Gemeinderatsgremium eingehen.

 

Eine Beschlussfassung, welche Planung für die Ortsmitte schlussendlich umgesetzt werden soll, wurde nicht vorgenommen, sondern wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Daran anschließend wird die zur Umsetzung beschlossene Planung nochmals der Bevölkerung von Degernau vorgestellt werden.

 

 

In einem kurzen nichtöffentlichen Teil nahm die Sitzung ihren weiteren Verlauf.

Sitzungsort

Alle öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats finden statt, soweit nicht anders vermerkt im

Großen Sitzungssaal
Rathaus
Kirchstraße 5
79793 Wutöschingen