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Montag, 02. September 2019

Aus der Gemeinderatssitzung vom 02.09.2019

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag, 02.09.2019 informierte Bürgermeister Georg Eble über verschiedene Themenfelder wie folgt:

Die Feuerwehrabteilung Schwerzen äußerte im Zusammenhang des Gerätehaus-Umbaus und der Neubeschaffung des Gerätwagens GWL 2 den Wunsch, dass am Gerätehaus ein Abbild des hl. Florian als Schutzpatron der Feuerwehr St. Florian angebracht werden sollte. Deshalb wurde die Steinbildhauerfirma Bartl-Buchmeyer, Schwerzen mit der Erstellung einer solchen Skulptur beauftragt, wobei sich die anfallenden Kosten mit 6.854.- € die Feuerwehrabteilung Schwerzen und die Gemeinde je zur Hälfte teilen werden. Der Termin für die Aufstellung und Einweihung der Skulptur steht allerdings noch nicht fest.

 

 

Der bisherige Dienstwagen der Verwaltung, ein Citroen Berlingo, war mittlerweile 14 Jahre alt und altersbedingt entsprechend reparaturanfällig, weshalb im Haushalt 2019 für eine Neubeschaffung 15.000.- € veranschlagt wurden. Nachdem bei dem Fahrzeug nunmehr auch der TÜV abgelaufen ist, entschied man sich kurzfristig zu einer Ersatzbeschaffung in Form eines gebrauchten Citroens Berlingo (Bj. 03/2017; 33.000 KM) über das Autohaus Fink, Degernau bei Kosten von 12.000,- €.

 

 

Im Zusammenhang der privaten Sanierung eines Hofplatzes im Bereich der Kreuzung der Kirchstraße mit der Wutachstraße in Wutöschingen entschloss sich die Gemeinde, gleichzeitig den dort vorbeiführenden desolaten Gehwegbereich bis zur Hauptstraße hin mit zu sanieren. Neben einer Pflasterung des Gehwegs in Tegula grau wurde zusätzlich auch eine gepflasterte Entwässerungsrinne in Angleichung an den Bestand in der Kirchstraße mit Granitkleinpflaster angelegt; weiter wurden Leerrohre für die Breitbandversorgung mitverlegt.

Da die Maßnahme ursprünglich nicht vorgesehen war, wurden auch keine Mittel im Haushalt eingestellt. Die anfallenden Kosten von 37.475,- € sind deshalb außerplanmäßig. Nach kurzer Diskussion stimmten die Mitglieder des Gemeinderates der Maßnahme sowie der entsprechenden außerplanmäßigen Ausgabe rückwirkend einstimmig zu.

 

 

Im Rahmen des sog. „Digitalpakt für Schulen“ stellt der Bund den Ländern ca. 5 Mrd. € zur Weiterleitung an die Schulträger zur Verfügung, womit der Digitalisierungsprozess an Schulen gestartet und ausgebaut werden soll. Das Land Baden-Württemberg erhält hieraus 650 Mio., wovon das Land 90 % bzw. 585 Mio. an die Schulträger weitergibt. 65 Mio. behält das Land für eigene Maßnahmen u.a. für den Aufbau einer digitalen Lernplattform (nachdem die bereits erstellte Lernplattform „ella“ in der Praxis nicht anwendbar war und bereits 6 Mio. verschlungen hat), für sich. Hierzu bleibt anzumerken, dass unsere Alemannenschule zusammen mit unserer Verwaltung der Kultusverwaltung bereits mehrfach die selbst entwickelte digitale Lernplattform DiLer angeboten hat, dabei jedoch nicht durchdringen konnte und man das Ansinnen deshalb zwischenzeitlich aufgegeben hat. Die Alemannenschule wird unsere Lernplattform aber auch künftig unabhängig von einer Landeslösung weiter entwickeln, zumal DiLer schon in vielen Schulen in Baden-Württemberg und darüber hinaus im Einsatz ist und es vermutlich noch Jahre dauern wird, bis eine Landeslösung zur Verfügung stehen wird.

 

Zur Antragstellung und Förderung hat das Kultusministerium am 09.08.2019 eine Verwaltungsvorschrift herausgegeben, die u.a. vorgibt, dass als zwingende Grundlage für eine Antragstellung ein Medienentwicklungsplan für jede Schule in Abstimmung mit dem Landesmedienzentrum aufgestellt werden muss, wobei ein solcher Medienentwicklungsplan bei uns schon vorliegt. Für jeden Schulträger wurden zwischenzeitlich nach der Schülerzahl aus der amtl. Schulstatistik die zur Verfügung stehenden Mittel festgelegt (Grundschüler/innen werden dabei lediglich mit dem Faktor 0,7 gewichtet); der Eigenanteil des Schulträgers für alle Investitionen muss mindestens 20% betragen. Für unsere Gemeinde wurde eine Fördersumme von 279.800.- € errechnet, die bis spätestens Ende 2022 abgerufen werden muss. (Restmittel werden in den Allgemeintopf zur Weiteleitung an andere Schulen zurückfließen.) Diese Information nahmen die Mitglieder des Gremiums mit Zustimmung zur Kenntnis.

 

 

Verpflichtung eines weiteren Mitglieds des neu gewählten Gemeinderates

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom 29.07.2019 wurden die bei der Kommunalwahl am 26.05.2019 gewählten Gemeinderatsmitglieder formell verpflichtet. Gemeinderat Mathias Büche konnte an seinerzeitiger Sitzung urlaubbedingt nicht teilnehmen, weshalb er nun von Bürgermeister Georg Eble durch Nachsprechen der Verpflichtungsformel und Handschlag auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Amtspflichten nachverpflichtet wurde.

 

 

 

Verabschiedung des Jahresprogramms 2020 unseres Kulturrings für die Klosterschüer Ofteringen

Viel bürgerschaftliches Engagement, Herzblut und zahlreiche Besprechungstermine sind stets erforderlich, um die umfangreichen Jahresprogramme für Veranstaltungen in der Klosterschüer von den Mitgliedern des ehrenamtlichen Kulturrings auszuarbeiten. Dabei werden Jahr für Jahr unterschiedliche Akzente gesetzt und immer wieder jüngeren, noch unbekannten Künstlern die Möglichkeit eingeräumt, vor größerem Publikum aufzutreten. Auch besuchen die Mitglieder des Kulturrings die jährlich stattfindende Freiburger Kulturbörse im Messegelände, um von dort neue Ideen, Anregungen und Impulse für die Programmgestaltung mit zu bringen.

Die Aufstellung der Jahresprogramme bringt damit immer auch ein großes Arbeitspensum mit sich, zumal es sich für die Mitglieder des Kulturrings als sehr zeitintensiv erweist, aus dem Überangebot der Möglichkeiten eine Mischung auszuwählen, die dem Geschmack des Klosterschüerpublikums gerecht werden soll. Darüber hinaus werden ausnahmslos alle Veranstaltungen von den Mitgliedern unseres Kulturrings ehrenamtlich abgewickelt (Einlasskontrolle, Kartenverkauf, Catering), was weitere & zusätzliche Einsatzbereitschaft erfordert.

Wir sind deshalb über die Arbeit des bereits 1989 gegründeten ehrenamtlichen Kulturrings sehr froh, dem derzeit folgende Mitglieder angehören: Anette Loll als Leiterin, Sonja Göbel, Jasmin Frech, Regina Grabow, Gerhard Grabow, Klaus Herm, Egbert Hübner, Norbert Mahler, Regina Mahler, Beate Rudigier, Ingmar und Tanja Rudigier. Ihnen ist zu verdanken, dass die Veranstaltungen des Kulturrings der Klosterschüer in Ofteringen zu einem beachtlichen Bekanntheitsgrad verholfen haben, der weit über die Gemeindegrenzen hinausgeht.

In früheren Jahren wurde das Jahresprogramm und die damit zusammenhängenden Einnahmen und Ausgaben dem Gemeinderat jeweils im Rahmen der Haushaltsplanberatungen vorgestellt und anschließend verabschiedet. Zwischenzeitlich verlangen jedoch immer mehr der in der Klosterschüer auftretenden Künstlergruppen bereits vorzeitig den Abschluss entsprechender Gastspielverträge, um ihre Auftritte in einer bestimmten Region rechtzeitig koordinieren zu können und Planungssicherheiten zu erhalten. Um dem Gemeinderat jedoch die Möglichkeit einer Entscheidung über das Programm (auch im Hinblick auf die Einnahme- und Ausgabeseite bzw. damit einhergehend auf den Zuschussbedarf) zu erhalten, wird das Programm seit 2005 frühzeitiger verabschiedet, was den weiteren Vorteil mit sich gebracht hat, dass Terminüberschneidungen bei der regelmäßig im Spätherbst stattfindenden Sitzung mit den Vereinsvertretern zur Erstellung des Veranstaltungskalender weitestgehend vermieden werden konnten.

Das den Mitgliedern des Gemeinderates in der Sitzung vom vergangenen Montag vorgestellte Jahresprogramm 2020 sieht insgesamt 13 Veranstaltungen (Kabarett, Ausstellungen, Konzerte, Theater u.v.m.) vor, die voraussichtliche Ausgaben in Höhe von 29.580.- €, geschätzte Einnahmen von ca. 25.300.- € und ein erwartetes Defizit von etwa 4.280,- € nach sich ziehen werden. Für jeweils eine Veranstaltung im Jahr haben die Volksbank Klettgau-Wutöschingen eG als auch die Sparkasse Hochrhein eine Unterstützung mit je 500.- € zugesagt, sodass sich der Zuschussbedarf auf ca. 3.280,- € reduzieren wird.

Unter Einrechnung der zusätzlichen regelmäßig anfallenden Nebenausgaben wie beispielsweise GEMA und Künstlersozialkasse, Telefon, Druckkosten Jahresprogramm und Plakate, Porto usw. mit ca. 8.200,- € (interne Verwaltungskosten wie Hausmeister, Raumkosten etc. sind nicht enthalten) würde sich ein Gesamtzuschussbedarf für 2020 in Höhe von etwa 11.480,- € errechnen.

Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten überein, dass hinsichtlich der Programmvielfalt, der Qualität des Programms und dem damit zusammenhängenden Imagegewinn für die Gemeinde der voraussichtliche Zuschussbedarf für das kommende Programmjahr angemessen ist. Der Gemeinderat beschloss deshalb einstimmig, das vorgestellte Jahresprogramm 2020 des Kulturrings bei voraussichtlichen Ausgaben von 37.780,- € und erwarteten Einnahmen von 26.300,- € umzusetzen und eine entsprechende Veranschlagung im Haushalt 2020 vorzunehmen.

 

 

 

Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald

a) Feststellung des Vollzugs für das Forstwirtschaftsjahr 2018

b) Verabschiedung der Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2019

Den Vollzug des Forstwirtschaftsjahrs 2018 betreffend informierte Forstrevierleiter Jürgen Boller-Berger darüber, dass in der Planung des Haushalts für 2018 für den Bereich des Gemeindewalds mit Einnahmen von 285.700,- €, Ausgaben von 254.000,- € und einer geplanten Einschlagmenge mit 4.400 Festmetern zunächst ein Überschuss in Höhe von 31.000,- € vorgesehen war. Aufgrund des Unwetterereignisses vom 04.01.2018 und des damit einhergehenden ungeplanten Sturmholzanfalls (anstelle der im Forsteinrichtungswerk geplanten 4.400 Fm lag die tatsächliche Einschlagmenge bei 10.540 Fm) brachte das Ergebnis 2018 deutlich höhere Einnahmen mit 370.494,- € als auch erhöhte Ausgaben von 286.968,- € mit sich, sodass sich schlussendlich ein Überschuss von 83.526,- € errechnete. Freude über den Überschuss konnte angesichts des sturmbedingten, völlig überhöhten Einschlagumfangs weder bei der Forstverwaltung noch innerhalb des Gremiums aufkommen.

Im Anschluss an die Vorstellung der Vollzugsergebnisse des Forstwirtschaftsjahres 2018 erläuterte Förster Jürgen Boller-Berger die Planungen für das Forstwirtschaftsjahr 2019. Zum Zeitpunkt der Planaufstellung war die Käferthematik bei weitem noch nicht so akut wie jetzt, sodass man seinerzeit von einer Einschlagmenge von 4.350 Festmetern, Einnahmen mit 275.550,- € und Ausgaben mit 263.550,- € und einem Überschuss von 12.000,- € ausgegangen ist. Angesichts der sich zwischenzeitlich zeigenden katastrophalen Käfersituation musste bereits jetzt schon knapp 6.900 Fm Holz geschlagen werden, was sich bis zum Jahresende jedoch noch deutlich weiter erhöhen wird. Insofern sind die Planungen für 2019 doch in gewissem Sinne Makulatur.

Nach kurzer Diskussion sowie der Beantwortung einiger Detailfragen stellten die Mitglieder des Gemeinderates den Vollzug des Forstwirtschaftsjahrs 2018 einstimmig fest bzw. stimmten der Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2019 einstimmig zu, wissend, dass sich diese im Ergebnis schlussendlich deutlich anders darstellen wird.

 

 

 

Sanierung der Grundschule Degernau;

Arbeitsvergaben

 

Im Zusammenhang der Sanierungsmaßnahme das Grundschulgebäude in Degernau betreffend wurden letzthin weitere Gewerke ausgeschrieben und wie folgt jeweils einstimmig an den günstigsten Bieter vergeben:

 

Verputz- und Trockenbauarbeiten

Los 1: Innen- und Außenputz

Öffentliche Ausschreibung – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Würth, Wutöschingen; Angebotssumme 23.411,82 €

das zweite Angebot lag bei 30.853,51 €;

 

Los 2: Trockenbauarbeiten

Öffentliche Ausschreibung – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Würth, Wutöschingen; Angebotssumme 41.423,16 €

das nächstgünstigste Angebot lag bei 51.999,05 €;

 

Die Kostenberechnung für Los 1 und 2 liegt bei 76.088,60 €; die Gesamtauftragsvergabesumme liegt bei 64.835,28 €.

 

 

Heizungsinstallation

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Kreider, Ofteringen; Angebotssumme 58.167,21 €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 66.093,08 €

Die Kostenberechnung liegt bei 63.665,- €;

 

 

Akustikdecken

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 6 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Holzideen Maier, Waldshut-Tiengen; Angebotssumme 89.987,- €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 91.812,02 €

Die Kostenberechnung liegt bei 53.145,40 €; Grund für die Überschreitung ist, dass die Beleuchtung in den Akustikdecken integriert wird, was ursprünglich nicht vorgesehen war.

 

 

Sanitärinstallation

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Kreider, Ofteringen; Angebotssumme 55.543,25 €; das zweite Angebot lag bei 60.626,39 €

Die Kostenberechnung liegt bei 71.995,- €;

 

 

Elektroinstallation

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Würth, Lauchringen; Angebotssumme 99.831,46 €; das zweite Angebot lag bei 109.598,38 €

Die Kostenberechnung liegt bei 100.500,- €;

 

 

Malerarbeiten

Beschränkte Ausschreibung unter 8 Firmen – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Heinrich Schmid, Laufenburg; Angebotssumme 34.651,97 €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 37.026,31 €

Die Kostenberechnung liegt bei 35.700,- €;

 

 

Sonnenschutzarbeiten

Beschränkte Ausschreibung unter 7 Firmen – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Bernauer Fensterbau, Brenden; Angebotssumme 27.954,29 €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 28.958,65 €

Die Kostenberechnung liegt bei 28.560,- €;

 

 

WC-Trennwände

Beschränkte Ausschreibung unter 2 Firmen – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Kemmlit, Dusslingen; Angebotssumme 4.018,76 €; das zweite Angebot lag bei 4.327,08 €

Die Kostenberechnung liegt bei 4.165,- €;

 

 

 

Sanierung der Grundschule Degernau;

Entscheidung über die Gestaltung der Außenfassade

 

In der Gemeinderatssitzung vom 15.07.2019 wurden die für den Ausbau der Grundschule Degernau zu verwendenden Materialien festgelegt. Für die Gestaltung der Außenfassade des gesamten Gebäudekomplexes (bestehend aus Kirchberghalle, Grundschule und Kindergarten) waren zunächst teilweise Kunststoffelemente in Holzoptik als gebäudeverbindende Elemente vorgesehen, wobei in damaliger Sitzung aus der Mitte des Gemeinderates hierbei um Alternativen (Naturholz oder Eternit bzw. Fundermax) gebeten wurde.

 

Im Rahmen der Sitzung vom vergangenen Montag beschlossen die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig, für die Außenfassadegestaltung des Gebäudes Fundermax-Platten in hellem Grauton zu verwenden und die bereits am Gebäude vorhandenen Fundermax-Elemente nicht auszutauschen sondern lediglich neu zu streichen.

 

 

Die Sitzung nahm in einem anschließenden nichtöffentlichen Teil ihren weiteren Verlauf.

 

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag, 02.09.2019 informierte Bürgermeister Georg Eble über verschiedene Themenfelder wie folgt:

Die Feuerwehrabteilung Schwerzen äußerte im Zusammenhang des Gerätehaus-Umbaus und der Neubeschaffung des Gerätwagens GWL 2 den Wunsch, dass am Gerätehaus ein Abbild des hl. Florian als Schutzpatron der Feuerwehr St. Florian angebracht werden sollte. Deshalb wurde die Steinbildhauerfirma Bartl-Buchmeyer, Schwerzen mit der Erstellung einer solchen Skulptur beauftragt, wobei sich die anfallenden Kosten mit 6.854.- € die Feuerwehrabteilung Schwerzen und die Gemeinde je zur Hälfte teilen werden. Der Termin für die Aufstellung und Einweihung der Skulptur steht allerdings noch nicht fest.

 

 

Der bisherige Dienstwagen der Verwaltung, ein Citroen Berlingo, war mittlerweile 14 Jahre alt und altersbedingt entsprechend reparaturanfällig, weshalb im Haushalt 2019 für eine Neubeschaffung 15.000.- € veranschlagt wurden. Nachdem bei dem Fahrzeug nunmehr auch der TÜV abgelaufen ist, entschied man sich kurzfristig zu einer Ersatzbeschaffung in Form eines gebrauchten Citroens Berlingo (Bj. 03/2017; 33.000 KM) über das Autohaus Fink, Degernau bei Kosten von 12.000,- €.

 

 

Im Zusammenhang der privaten Sanierung eines Hofplatzes im Bereich der Kreuzung der Kirchstraße mit der Wutachstraße in Wutöschingen entschloss sich die Gemeinde, gleichzeitig den dort vorbeiführenden desolaten Gehwegbereich bis zur Hauptstraße hin mit zu sanieren. Neben einer Pflasterung des Gehwegs in Tegula grau wurde zusätzlich auch eine gepflasterte Entwässerungsrinne in Angleichung an den Bestand in der Kirchstraße mit Granitkleinpflaster angelegt; weiter wurden Leerrohre für die Breitbandversorgung mitverlegt.

Da die Maßnahme ursprünglich nicht vorgesehen war, wurden auch keine Mittel im Haushalt eingestellt. Die anfallenden Kosten von 37.475,- € sind deshalb außerplanmäßig. Nach kurzer Diskussion stimmten die Mitglieder des Gemeinderates der Maßnahme sowie der entsprechenden außerplanmäßigen Ausgabe rückwirkend einstimmig zu.

 

 

Im Rahmen des sog. „Digitalpakt für Schulen“ stellt der Bund den Ländern ca. 5 Mrd. € zur Weiterleitung an die Schulträger zur Verfügung, womit der Digitalisierungsprozess an Schulen gestartet und ausgebaut werden soll. Das Land Baden-Württemberg erhält hieraus 650 Mio., wovon das Land 90 % bzw. 585 Mio. an die Schulträger weitergibt. 65 Mio. behält das Land für eigene Maßnahmen u.a. für den Aufbau einer digitalen Lernplattform (nachdem die bereits erstellte Lernplattform „ella“ in der Praxis nicht anwendbar war und bereits 6 Mio. verschlungen hat), für sich. Hierzu bleibt anzumerken, dass unsere Alemannenschule zusammen mit unserer Verwaltung der Kultusverwaltung bereits mehrfach die selbst entwickelte digitale Lernplattform DiLer angeboten hat, dabei jedoch nicht durchdringen konnte und man das Ansinnen deshalb zwischenzeitlich aufgegeben hat. Die Alemannenschule wird unsere Lernplattform aber auch künftig unabhängig von einer Landeslösung weiter entwickeln, zumal DiLer schon in vielen Schulen in Baden-Württemberg und darüber hinaus im Einsatz ist und es vermutlich noch Jahre dauern wird, bis eine Landeslösung zur Verfügung stehen wird.

 

Zur Antragstellung und Förderung hat das Kultusministerium am 09.08.2019 eine Verwaltungsvorschrift herausgegeben, die u.a. vorgibt, dass als zwingende Grundlage für eine Antragstellung ein Medienentwicklungsplan für jede Schule in Abstimmung mit dem Landesmedienzentrum aufgestellt werden muss, wobei ein solcher Medienentwicklungsplan bei uns schon vorliegt. Für jeden Schulträger wurden zwischenzeitlich nach der Schülerzahl aus der amtl. Schulstatistik die zur Verfügung stehenden Mittel festgelegt (Grundschüler/innen werden dabei lediglich mit dem Faktor 0,7 gewichtet); der Eigenanteil des Schulträgers für alle Investitionen muss mindestens 20% betragen. Für unsere Gemeinde wurde eine Fördersumme von 279.800.- € errechnet, die bis spätestens Ende 2022 abgerufen werden muss. (Restmittel werden in den Allgemeintopf zur Weiteleitung an andere Schulen zurückfließen.) Diese Information nahmen die Mitglieder des Gremiums mit Zustimmung zur Kenntnis.

 

 

Verpflichtung eines weiteren Mitglieds des neu gewählten Gemeinderates

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom 29.07.2019 wurden die bei der Kommunalwahl am 26.05.2019 gewählten Gemeinderatsmitglieder formell verpflichtet. Gemeinderat Mathias Büche konnte an seinerzeitiger Sitzung urlaubbedingt nicht teilnehmen, weshalb er nun von Bürgermeister Georg Eble durch Nachsprechen der Verpflichtungsformel und Handschlag auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Amtspflichten nachverpflichtet wurde.

 

 

 

Verabschiedung des Jahresprogramms 2020 unseres Kulturrings für die Klosterschüer Ofteringen

Viel bürgerschaftliches Engagement, Herzblut und zahlreiche Besprechungstermine sind stets erforderlich, um die umfangreichen Jahresprogramme für Veranstaltungen in der Klosterschüer von den Mitgliedern des ehrenamtlichen Kulturrings auszuarbeiten. Dabei werden Jahr für Jahr unterschiedliche Akzente gesetzt und immer wieder jüngeren, noch unbekannten Künstlern die Möglichkeit eingeräumt, vor größerem Publikum aufzutreten. Auch besuchen die Mitglieder des Kulturrings die jährlich stattfindende Freiburger Kulturbörse im Messegelände, um von dort neue Ideen, Anregungen und Impulse für die Programmgestaltung mit zu bringen.

Die Aufstellung der Jahresprogramme bringt damit immer auch ein großes Arbeitspensum mit sich, zumal es sich für die Mitglieder des Kulturrings als sehr zeitintensiv erweist, aus dem Überangebot der Möglichkeiten eine Mischung auszuwählen, die dem Geschmack des Klosterschüerpublikums gerecht werden soll. Darüber hinaus werden ausnahmslos alle Veranstaltungen von den Mitgliedern unseres Kulturrings ehrenamtlich abgewickelt (Einlasskontrolle, Kartenverkauf, Catering), was weitere & zusätzliche Einsatzbereitschaft erfordert.

Wir sind deshalb über die Arbeit des bereits 1989 gegründeten ehrenamtlichen Kulturrings sehr froh, dem derzeit folgende Mitglieder angehören: Anette Loll als Leiterin, Sonja Göbel, Jasmin Frech, Regina Grabow, Gerhard Grabow, Klaus Herm, Egbert Hübner, Norbert Mahler, Regina Mahler, Beate Rudigier, Ingmar und Tanja Rudigier. Ihnen ist zu verdanken, dass die Veranstaltungen des Kulturrings der Klosterschüer in Ofteringen zu einem beachtlichen Bekanntheitsgrad verholfen haben, der weit über die Gemeindegrenzen hinausgeht.

In früheren Jahren wurde das Jahresprogramm und die damit zusammenhängenden Einnahmen und Ausgaben dem Gemeinderat jeweils im Rahmen der Haushaltsplanberatungen vorgestellt und anschließend verabschiedet. Zwischenzeitlich verlangen jedoch immer mehr der in der Klosterschüer auftretenden Künstlergruppen bereits vorzeitig den Abschluss entsprechender Gastspielverträge, um ihre Auftritte in einer bestimmten Region rechtzeitig koordinieren zu können und Planungssicherheiten zu erhalten. Um dem Gemeinderat jedoch die Möglichkeit einer Entscheidung über das Programm (auch im Hinblick auf die Einnahme- und Ausgabeseite bzw. damit einhergehend auf den Zuschussbedarf) zu erhalten, wird das Programm seit 2005 frühzeitiger verabschiedet, was den weiteren Vorteil mit sich gebracht hat, dass Terminüberschneidungen bei der regelmäßig im Spätherbst stattfindenden Sitzung mit den Vereinsvertretern zur Erstellung des Veranstaltungskalender weitestgehend vermieden werden konnten.

Das den Mitgliedern des Gemeinderates in der Sitzung vom vergangenen Montag vorgestellte Jahresprogramm 2020 sieht insgesamt 13 Veranstaltungen (Kabarett, Ausstellungen, Konzerte, Theater u.v.m.) vor, die voraussichtliche Ausgaben in Höhe von 29.580.- €, geschätzte Einnahmen von ca. 25.300.- € und ein erwartetes Defizit von etwa 4.280,- € nach sich ziehen werden. Für jeweils eine Veranstaltung im Jahr haben die Volksbank Klettgau-Wutöschingen eG als auch die Sparkasse Hochrhein eine Unterstützung mit je 500.- € zugesagt, sodass sich der Zuschussbedarf auf ca. 3.280,- € reduzieren wird.

Unter Einrechnung der zusätzlichen regelmäßig anfallenden Nebenausgaben wie beispielsweise GEMA und Künstlersozialkasse, Telefon, Druckkosten Jahresprogramm und Plakate, Porto usw. mit ca. 8.200,- € (interne Verwaltungskosten wie Hausmeister, Raumkosten etc. sind nicht enthalten) würde sich ein Gesamtzuschussbedarf für 2020 in Höhe von etwa 11.480,- € errechnen.

Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten überein, dass hinsichtlich der Programmvielfalt, der Qualität des Programms und dem damit zusammenhängenden Imagegewinn für die Gemeinde der voraussichtliche Zuschussbedarf für das kommende Programmjahr angemessen ist. Der Gemeinderat beschloss deshalb einstimmig, das vorgestellte Jahresprogramm 2020 des Kulturrings bei voraussichtlichen Ausgaben von 37.780,- € und erwarteten Einnahmen von 26.300,- € umzusetzen und eine entsprechende Veranschlagung im Haushalt 2020 vorzunehmen.

 

 

 

Bewirtschaftungsplan für den Gemeindewald

a) Feststellung des Vollzugs für das Forstwirtschaftsjahr 2018

b) Verabschiedung der Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2019

Den Vollzug des Forstwirtschaftsjahrs 2018 betreffend informierte Forstrevierleiter Jürgen Boller-Berger darüber, dass in der Planung des Haushalts für 2018 für den Bereich des Gemeindewalds mit Einnahmen von 285.700,- €, Ausgaben von 254.000,- € und einer geplanten Einschlagmenge mit 4.400 Festmetern zunächst ein Überschuss in Höhe von 31.000,- € vorgesehen war. Aufgrund des Unwetterereignisses vom 04.01.2018 und des damit einhergehenden ungeplanten Sturmholzanfalls (anstelle der im Forsteinrichtungswerk geplanten 4.400 Fm lag die tatsächliche Einschlagmenge bei 10.540 Fm) brachte das Ergebnis 2018 deutlich höhere Einnahmen mit 370.494,- € als auch erhöhte Ausgaben von 286.968,- € mit sich, sodass sich schlussendlich ein Überschuss von 83.526,- € errechnete. Freude über den Überschuss konnte angesichts des sturmbedingten, völlig überhöhten Einschlagumfangs weder bei der Forstverwaltung noch innerhalb des Gremiums aufkommen.

Im Anschluss an die Vorstellung der Vollzugsergebnisse des Forstwirtschaftsjahres 2018 erläuterte Förster Jürgen Boller-Berger die Planungen für das Forstwirtschaftsjahr 2019. Zum Zeitpunkt der Planaufstellung war die Käferthematik bei weitem noch nicht so akut wie jetzt, sodass man seinerzeit von einer Einschlagmenge von 4.350 Festmetern, Einnahmen mit 275.550,- € und Ausgaben mit 263.550,- € und einem Überschuss von 12.000,- € ausgegangen ist. Angesichts der sich zwischenzeitlich zeigenden katastrophalen Käfersituation musste bereits jetzt schon knapp 6.900 Fm Holz geschlagen werden, was sich bis zum Jahresende jedoch noch deutlich weiter erhöhen wird. Insofern sind die Planungen für 2019 doch in gewissem Sinne Makulatur.

Nach kurzer Diskussion sowie der Beantwortung einiger Detailfragen stellten die Mitglieder des Gemeinderates den Vollzug des Forstwirtschaftsjahrs 2018 einstimmig fest bzw. stimmten der Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2019 einstimmig zu, wissend, dass sich diese im Ergebnis schlussendlich deutlich anders darstellen wird.

 

 

 

Sanierung der Grundschule Degernau;

Arbeitsvergaben

 

Im Zusammenhang der Sanierungsmaßnahme das Grundschulgebäude in Degernau betreffend wurden letzthin weitere Gewerke ausgeschrieben und wie folgt jeweils einstimmig an den günstigsten Bieter vergeben:

 

Verputz- und Trockenbauarbeiten

Los 1: Innen- und Außenputz

Öffentliche Ausschreibung – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Würth, Wutöschingen; Angebotssumme 23.411,82 €

das zweite Angebot lag bei 30.853,51 €;

 

Los 2: Trockenbauarbeiten

Öffentliche Ausschreibung – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Würth, Wutöschingen; Angebotssumme 41.423,16 €

das nächstgünstigste Angebot lag bei 51.999,05 €;

 

Die Kostenberechnung für Los 1 und 2 liegt bei 76.088,60 €; die Gesamtauftragsvergabesumme liegt bei 64.835,28 €.

 

 

Heizungsinstallation

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Kreider, Ofteringen; Angebotssumme 58.167,21 €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 66.093,08 €

Die Kostenberechnung liegt bei 63.665,- €;

 

 

Akustikdecken

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 6 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Holzideen Maier, Waldshut-Tiengen; Angebotssumme 89.987,- €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 91.812,02 €

Die Kostenberechnung liegt bei 53.145,40 €; Grund für die Überschreitung ist, dass die Beleuchtung in den Akustikdecken integriert wird, was ursprünglich nicht vorgesehen war.

 

 

Sanitärinstallation

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Kreider, Ofteringen; Angebotssumme 55.543,25 €; das zweite Angebot lag bei 60.626,39 €

Die Kostenberechnung liegt bei 71.995,- €;

 

 

Elektroinstallation

Öffentliche Ausschreibung  – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Würth, Lauchringen; Angebotssumme 99.831,46 €; das zweite Angebot lag bei 109.598,38 €

Die Kostenberechnung liegt bei 100.500,- €;

 

 

Malerarbeiten

Beschränkte Ausschreibung unter 8 Firmen – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Heinrich Schmid, Laufenburg; Angebotssumme 34.651,97 €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 37.026,31 €

Die Kostenberechnung liegt bei 35.700,- €;

 

 

Sonnenschutzarbeiten

Beschränkte Ausschreibung unter 7 Firmen – zum Submissionstermin lagen 3 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Bernauer Fensterbau, Brenden; Angebotssumme 27.954,29 €; das nächstgünstigste Angebot lag bei 28.958,65 €

Die Kostenberechnung liegt bei 28.560,- €;

 

 

WC-Trennwände

Beschränkte Ausschreibung unter 2 Firmen – zum Submissionstermin lagen 2 Angebote vor

Günstigster Bieter: Fa. Kemmlit, Dusslingen; Angebotssumme 4.018,76 €; das zweite Angebot lag bei 4.327,08 €

Die Kostenberechnung liegt bei 4.165,- €;

 

 

 

Sanierung der Grundschule Degernau;

Entscheidung über die Gestaltung der Außenfassade

 

In der Gemeinderatssitzung vom 15.07.2019 wurden die für den Ausbau der Grundschule Degernau zu verwendenden Materialien festgelegt. Für die Gestaltung der Außenfassade des gesamten Gebäudekomplexes (bestehend aus Kirchberghalle, Grundschule und Kindergarten) waren zunächst teilweise Kunststoffelemente in Holzoptik als gebäudeverbindende Elemente vorgesehen, wobei in damaliger Sitzung aus der Mitte des Gemeinderates hierbei um Alternativen (Naturholz oder Eternit bzw. Fundermax) gebeten wurde.

 

Im Rahmen der Sitzung vom vergangenen Montag beschlossen die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig, für die Außenfassadegestaltung des Gebäudes Fundermax-Platten in hellem Grauton zu verwenden und die bereits am Gebäude vorhandenen Fundermax-Elemente nicht auszutauschen sondern lediglich neu zu streichen.

 

 

Die Sitzung nahm in einem anschließenden nichtöffentlichen Teil ihren weiteren Verlauf.

 

 

Sitzungsort

Alle öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats finden statt, soweit nicht anders vermerkt im

Großen Sitzungssaal
Rathaus
Kirchstraße 5
79793 Wutöschingen