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Montag, 16. Dezember 2019

Aus der Gemeinderatssitzung vom 16.12.2019

Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung vom Montag, 16.12.2019 trafen sich die Mitglieder des Gemeinderates an der Grundschule in Degernau, um sich dort ein Bild vom derzeitigen Stand der Sanierungsarbeiten machen zu können. Daran anschließend begann um 19.30 Uhr die eigentliche Sitzung im Sitzungssaal des Rathauses Wutöschingen mit der Bekanntgabe der Beschlüsse aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung vom 18.11.2019 wie folgt:

  • Festlegung des Grundstückspreises für die beiden mit jeweils 6 Reihenhäusern geplanten Grundstücke im Neubaugebiet „Mausäckern-Unter den Langwiesen II“, Wutöschingen. Diese beiden Grundstücke sollen an einen Bauträger zur Realisierung der Reihenhausbebauung veräußert werden.

 

  • Zustimmung des Gemeinderates zur Beauftragung von Architektin Andrea Rinne, Degernau mit den notwendigen Planungen und Kostenermittlungen für die Sanierung des ehemaligen Rathauses in Degernau

 

  • Zustimmung des Gemeinderates zur Beauftragung der Landschaftsarchitekten Burkhard-Sandler, Hohentengen mit der Untersuchung von Möglichkeiten und Kosten für die Realisierung eines Winterrasenplatzes als Alternative für den von der SpVgg gewünschten Kunstrasenplatz

 

  • Zustimmung des Gemeinderates zur Beauftragung der Landschaftsarchitekten Burkhard-Sandler, Hohentengen mit der Untersuchung von Möglichkeiten für die Überplanung und Kostenermittlung der Sanierung des „Roten Platzes“ bei der Alemannenhalle Wutöschingen

 

  • Zustimmung des Gemeinderates zu Personalangelegenheiten innerhalb der Verwaltung

 

  • Vorstellung der bereits vorhandenen Interessenten für eine Gewerbeansiedlung im Gewerbegebiet „Markwiesen-Markwiesen II“, Horheim.

 

Über die Bekanntgabe der Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung hinaus informierte Bürgermeister Georg Eble wie nachfolgend:

In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Waldshut - Abt. Wirtschaftsförderung & Nahverkehr - und dem Waldshuter Tarifverbund (WTV) können ab sofort Fahrkarten für die Nutzung der Wutachtalbahn im Rathaus Wutöschingen erworben werden. Das Tagesticket wird (verbilligt) für 5.- € angeboten (Hin- und Rückfahrt); zusätzlich können auch optional weitere Tarifbausteine des WTV dazu gebucht werden. Entsprechende Monatsfahrkarten sind direkt über den WTV sowie über deren Internetseite (www.wtv-online.de) erhältlich. Verwaltung und Gemeinderat freuen sich sehr über die tolle Entwicklung bei den Nutzungsmöglichkeiten der Wutachtalbahn.

 

Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung vom 18.11.2019 wurde die im Zusammenhang mit dem Anschluss unseres neuen Gewerbegebietes „Markwiesen-Markäcker“ Horheim an die B 314 notwendige Eisenbahnkreuzungsvereinbarung (zur Kostenregelung für den Bau eines schienengleichen Bahnübergangs für die Wutachtalbahn) vorgestellt. Unter anderem enthält diese Vereinbarung einen Ablösebeitrages an die Bahnbetriebe Blumberg für die künftige Unterhaltung dieses neuen Bahnübergangs in Höhe von voraussichtlich 208.250,- € (in Abhängigkeit der tatsächlichen Investitionskosten für den Bau des neuen Bahnübergangs). Nach nochmaliger Kontaktaufnahme mit den Bahnbetrieben Blumberg zeigten sich diese bereit, bei einer vorzeitigen Ablösung den zunächst vereinbarten Betrag um ca. 24.000,- € auf neu 184.450.- € zu reduzieren. Für diesen Entgegenkommen der Bahnbetriebe Blumberg ist unsere Gemeinde sehr dankbar.

 

 

Für den straßenverkehrlichen Anschluss des Gewerbegebietes „Markwiesen-Markäcker“ Horheim an die B 314 muss für die Anlegung einer Rechts- und Linksabbiegespur auf der B 314 ein Ablösebeitrag an das Regierungspräsidium Freiburg für den künftigen erhöhten Unterhalt für diese beiden Abbiegespuren entrichtet werden. Wie im Zuge der letzten Sitzung des Gemeinderates vom 18.11.2019 vorgestellt, wurde dieser Ablösebeitrag zunächst auf 195.500.- € vorausberechnet. Zwischenzeitlich wurde durch das Regierungspräsidium Freiburg - Abt. Straßenwesen und Verkehr - eine entsprechende Vereinbarung zur Unterzeichnung vorbereitet, in welcher der Ablösebeitrag vorläufig auf 124.200.- € festgelegt wurde.

Weiter wurde in der Sitzung vom 18.11.2019 darauf hingewiesen, dass über die zusätzliche Notwendigkeit für die Installation einer Lichtsignalanlage in Zukunft durch Regierungspräsidium Freiburg Abt. Straßenwesen und Verkehr noch entschieden werden müsste. Diese Entscheidung bzw. Notwendigkeit würde in Abhängigkeit von der künftigen Frequentierung dieses neuen Knotenpunktes zu beurteilen sein, sodass im Zuge des Ausbaus der Anbindung an die B 314 sicherheitshalber bereits entsprechende Leerrohre für die Stromversorgung und Steuerung mit verlegt werden.

In der nunmehr aktuell vorgelegten Vereinbarung des Regierungspräsidium Freiburgs wurde hierzu festgelegt, dass zum aktuellen Zeitpunkt keine Lichtsignalanlage installiert werden soll. Sollte sich jedoch herausstellen, dass binnen 2 Jahren eine LSA notwendig werden wird, so verpflichtet sich unsere Gemeinde, diese auf ihre Kosten herzustellen. Außerdem wurde hierzu ergänzend geregelt, dass falls eine Lichtsignalanlage innerhalb der genannten Frist notwendig sein sollte, hierfür zusätzlich ein Ablösebeitrag seitens unserer Gemeinde an das Regierungspräsidium Freiburg für den künftigen Unterhalt entrichtet werden muss. Die Kosten für eine Lichtsignalanlage würden bei ca. 85.000.- € liegen; der Ablösebetrag bei ca. 83.000.- €. Nach derzeitiger Einschätzung unserer Verwaltung wird diese LSA aufgrund des Verkehrsaufkommens der B 314 und auch aufgrund der Verkehrsbeziehungen in und aus dem Gewerbegebiet innerhalb der genannten Frist notwendig werden.

 

Die letzte Gemeinderatssitzung des auslaufenden Jahres zum Anlass nehmend, gab Bürgermeister Georg Eble weiter bekannt, dass in 2019 insgesamt 16 Sitzungen sowie 6 Besichtigungen und Begehungen stattgefunden haben, in welchen von den Mitgliedern des Gremiums 212 Tagesordnungspunkte abgehandelt und 110 Sitzungs- und Tischvorlagen durchgearbeitet wurden. Ohne die Sitzung vom 16.12.2019 eingerechnet, ergab sich dabei eine Gesamtsitzungszeit (aller bisherigen Gemeinderatssitzungen in 2019) von etwa 48 Stunden, was zwei vollen Tagen Sitzungsdienst entspricht! Neben den Sitzungen des Gemeinderates fanden weiter auch 4 Sitzungen des Bauausschusses mit insgesamt 16 Tagesordnungspunkten statt.

 

Der Vorsitzende dankte dabei auch den Bürgermeister-Stellvertretern Alexander Bulz, Rita Billich, Annette Maier und Achim Würth für die Entlastung seiner Tätigkeit bei den unterschiedlichsten Anlässen, Versammlungen und Veranstaltungen in 2019. Gleichzeitig fand anerkennende Erwähnung, dass die Gemeinderatsmitglieder Markus Büche, Axel Indlekofer und Achim Würth als fleißigste Sitzungsteilnehmer in 2019 bei allen Sitzungen des Gemeinderates anwesend waren. Abschließend galt der Dank des Vorsitzenden unserer Pressevertreterin Sandra Holzwarth für die stets sehr objektiven, fairen und vor allen Dingen fundierten Berichterstattungen über den Inhalt unserer Gemeinderatssitzungen.

 

 

 

Neugestaltung der Ortsmitte im Rahmen der Sanierungsmaßnahme „Ortskern“ Degernau; Vorstellung der Erweiterung bis zum Kreuzungsbereich Ofteringerstraße/Schulstraße

Die Neugestaltung der Ortsmitte von Degernau im Zuge der Sanierungsmaßnahme „Ortskern“ war bereits mehrfach Inhalt vergangener Gemeinderatssitzungen – zuletzt am 07.10.2019.

 

Wie der Vorsitzende hierzu informierte, musste im Rahmen der Tiefbauarbeiten (Neuverlegung der Mischwasser-, teilwiese Oberflächenwasserleitungen und Wasserleitung sowie Erdverkabelung der Stromversorgung) auch das Schieberkreuz für die Wasserversorgung im Kreuzungsbereich Schulstraße/Ofteringerstraße gewechselt werden. Außerdem wurde die Mischwasserleitung unter dem Mühlkanal durchgepresst und bis hinter die Brücke ebenfalls bis zum Kreuzungsbereich Schulstraße/Ofteringerstraße mit verlegt. Vor dem Hintergrund, dass das ursprüngliche Ausbauende für die Neugestaltungsarbeiten zunächst beim Beginn der Mühlkanalbrücke Richtung Ofteringen festgelegt wurde, jedoch durch o.g. Tiefbauarbeiten die Straßen- und Gehwegbereiche auch nach der Brücke arg in Mitleidenschaft gezogen wurden, sollte die Neugestaltungsmaßnahme bis in den genannten Kreuzungsbereich ausgedehnt werden. Gleichzeitig sollte in diesem Zusammenhang auch die dort vorhandene Grüninsel umgestaltet und der Gehweg bis zu der dort vorhandenen weiteren Mühlkanalbrücke für die Schulstraße neu gestaltet und gepflastert werden. Da im Rahmen der Neugestaltung der Außenanlagen für die Grundschule und Kirchberghalle der Gehweg entlang der Schulstraße bis zu dieser Brücke ebenfalls neu gepflastert werden soll, würde dieser Gehweg in der Folge dann durchgängig bis zum Rathausplatz führen.

 

Durch die Mehrkosten dieser Maßnahme mit ca. 103.500.- € (einschl. Straßenbeleuchtung und Nebenkosten) würde sich die Kostenberechnung der Gesamtneugestaltung der Ortsmitte auf 1.947.300,- € erhöhen. Da sich jedoch auch die dem Sanierungsprogramm „Ortskern“ für die Neugestaltung zugrunde liegende Fördersumme von bislang 1.080.980,- € auf 1.143.080,- € steigern wird, wäre von einem (neuen) Gemeindeanteil von 804.220,- € (bislang 762.820,- €) auszugehen.

 

Nach umfangreicher Vorstellung der Planungen beschlossen die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig, den erweiterten Ausbau wie dargestellt bei Mehrkosten von 103.500,- € durchzuführen.

 

 

 

Sanierung Grundschule und Kirchberghalle Degernau;

Vorstellung der überarbeiteten Planung und Kostenberechnung für die Außenanlagen

Im Rahme der Gemeinderatssitzung vom 29.04.2019 wurde die von Landschaftsarchitekt Christian Burkhard, Hohentengen entwickelte Planung für die Neugestaltung der Außenanlagen für die Grundschule sowie die Kirchberghalle Degernau vorgestellt. Die Kosten für die Umsetzung der Maßnahmen wurden auf 287.535,- € (Umfeld Grundschule und Kirchberghalle ca. 230.000,- €, Gehweg entlang der Schulstraße ca. 29.500,- €, Parkplätze auf dem gegenüberliegendem Privatgrundstück Flst. Nr. 790 ca. 28.000,- €) geschätzt.

 

Da bei den Beratungen in o.g. Sitzung verschiedene Anregungen zu Planungsoptimierungen aus der Mitte des Gemeinderates geäußert wurden, sind diese zwischenzeitlich in die Planung eingearbeitet worden, sodass sich der überarbeite und ergänzte Planungsstand u.a. nunmehr wie folgt darstellt:

 

  • Bau von 8 zusätzlichen Parkplätzen auf dem gegenüberliegenden Privatgrundstück Flst. Nr. 790 mit begleitender Bepflanzung (Pachtvertrag ist mit dem Eigentümer bereits abgeschlossen); Tegula grau mit Drainfuge wie bei den Parkplätzen in der Ortsmitte
  • Ausbau des Gehweges entlang der Schulstraße vom Kreuzungsbereich Rathausplatz/Hohle Gasse bis zur Brücke über den Mühlkanal bei der Schulstraße mit neuer Straßenbeleuchtung (wie in der Ortsmitte - Pflasterung des Gehwegs mit Tegula grau). Der Gehweg wäre dann vom Rathausplatz über die Schulstraße und Ofteringerstraße komplett neu gestaltet und mit derselben Straßenbeleuchtung ausgestattet
  • Verkehrsberuhigung im Bereich der Schule und des Kirchberghallen-Zugangs mittels Einrichtung zweier Berliner Kissen auf der Schulstraße
  • Einbau von 6 Pollern zur Abgrenzung des neuen Pausenhofes in Richtung Schulstraße (künftige Unterbindung der Nutzung durch Pkws)
  • Einbau von 3 Sitzpodesten aus Holz mit Schattenbaumbepflanzung auf dem neuen Pausenhof
  • Pflasterung des neuen Pausenhofes mit Tegula grau wie in der Ortsmitte
  • Anlegung einer Pflanzfläche entlang der Technikräume der Kirchberghalle sowie Grundschulnebenräume begleitend mit drei Betonsitzpodesten mit integrierter LED-Beleuchtung wie bei den Sitzstufen in der Ortsmitte
  • Anordnung von 3 Fahrradabstellbügeln beim neuen Pausenhof
  • Einbau eines Bodentrampolins neben dem Haupteingang (an Stelle der Tischtennisplatte)
  • neue Zugangstreppe mit Porphyr-Blockstufen von der Schulstraße zum neuen Pausenhof
  • Neugestaltung der 6 bereits vorhandenen Parkplätze an der Schulstraße mit Tegula grau mit Drainfuge
  • Abgrenzung des Gehweg ab der neuen Treppenstufenanlage einschl. neu gestalteter Bestandsparkplätze mit einem Doppelstabmattenzaun
  • Neubau eines öffentlich nutzbaren Mehrfachspielgerätes auf der Grünfläche oberhalb der Stützmauer bei der Abfahrt zum Spielplatz des Kindergartens
  • Anlegung eines Schulgartens mit Hochbeet auf der Gebäuderückseite

 

Die Gesamtkostenberechnung für die Umsetzung dieser Maßnahmen würde sich auf 442.600,- € (einschl. Nebenkosten) belaufen, wobei mit einer Förderung aus Sanierungsmitteln mit 202.500,- € zu rechnen ist und der Anteil unser Gemeinde damit 240.100,- € betragen würde.

 

Nach Beantwortung von Detailfragen zur überarbeiteten Planung stimmten die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig einer Umsetzung der Maßnahmen wie beschrieben bei Gesamtkosten von 442.600,- € zu.

Sanierung der Grundschule Degernau;

Arbeitsvergaben

Im weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten am Grundschulgebäude Degernau haben die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig folgende Arbeitsvergaben an den jeweils günstigsten Bieter wie folgt vorgenommen:

a) vorgehängte Fassadenelemente

In der Gemeinderatssitzung vom 02.09.2019 entschied man sich, bei der Gestaltung der Außenfassade hellgraue Fundermax-Platten zu verwenden. Die Lieferung und Installation wurde anschließend beschränkt ausgeschrieben; zum Submissionstermin am 08.10.2019 lag jedoch lediglich ein Angebot mit 46.214,34 € vor. Da dieses Angebot einen unangemessen hohen Preis beinhaltete, wurde die Ausschreibung wegen Unwirtschaftlichkeit des Angebots aufgehoben und die Arbeiten unter Beteiligung von 3 Fachfirmen erneut beschränkt ausgeschrieben.

 

Zum Submissionstermin am 12.11.2019 lagen 3 Angebote vor; günstigste Bieterin war die Fa. Rudi Metzler, GmbH, Hinterzarten mit einer Angebotssumme von 35.137,65 €. (Das zweite Angebot belief sich auf 37.848,78 €). In der Kostenberechnung war für diese Arbeiten kein Ansatz eingeplant (Maßnahme war ursprünglich nicht vorgesehen), so dass durch die Realisierung zusätzliche Kosten anfallen werden.

b) Lieferung von Schulmöbeln

Die Lieferung der Einrichtung des Besprechungsraums (für die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter als auch für Elterngespräche) in Form eines Klappsofas und zwei Sessel wurde beschränkt ausgeschrieben. Die Auftragsvergabe erfolgt an die Fa. Seipp Wohnen, Waldshut-Tiengen zum Angebotspreis von 1.957,55 €:

Hinsichtlich der Lieferung von Schulmöbeln erfolgte eine beschränkte Ausschreibung unter Beteiligung von zwei Fachfirmen, wobei die Fa. Flötotto Einrichtungssysteme GmbH, Gütersloh mit einer Angebotssumme von 40.613,54 € günstigste Bieterin war. Das zweite Angebot lag bei 47.562,03 €.

Insgesamt belief sich der Ansatz der Kostenberechnung auf 47.362.- €; bei einer Gesamtvergabesumme von 42.571,09 € kann dieser eingehalten werden.

Schulzentrum Wutöschingen;

Auftragsvergabe für die Lieferung einer Abfalleinhausung

Die Abfallbehältnisse für die einzelnen Lernhäuser unserer Alemannenschule sowie der dazugehörigen Mensa werden im Moment (optisch zugegebener Maßen nur wenig vorteilhaft) teilweise im Freien abgestellt, teilweise auch in einem am Verbindungsweg der Schulgebäude stehenden Garagengebäude (deren Tore aufgrund der multifunktionalen Nutzung häufig offen stehen) im Bereich des Mühlkanals.

 

Da die Lagerung der Abfallbehältnisse damit bislang kein schönes (und imageträchtiges) Bild von sich gab, ist beabsichtigt, hierfür eine Einhausung mit einem Blechdach und einer Douglasienverschalung an einem zentralen Platz im Bereich des Blauen Lernhauses am Mühlkanal zu schaffen.

 

Für die Lieferung einer solchen Einhausung (5,31 m x 2,65 m Grundfläche; Höhe ca. 2,00 m) wurde ein Angebot der Fa. Tilo Fackler, München mit 6.129,61 € eingeholt; die Mitglieder des Gemeinderates stimmten einer Auftragsvergabe einstimmig zu. Da im Haushalt für diese Maßnahme keine Mittel veranschlagt wurden, fallen entsprechende außerplanmäßige Ausgaben an.

 

 

 

Eigenbetrieb Wasserversorgung;

Arbeitsvergabe für die Lieferung und Einbau von neuen Hochbehälter-Eingangstüren

 

Bei den Hochbehältern „Semberg“, Schwerzen und „Bohl“, Horheim sind bislang zwei nicht einbruchsichere Zugangstüren (Kunststofftüre bzw. Aluminiumtüre) verbaut. Für den Austausch dieser beiden Türen gegen jeweils einbruchsichere Edelstahltüren wurde ein Angebot der Fa. Schlosserei Meier & Söhne GmbH, Hohentengen eingeholt, das sich gesamthaft auf 10.165,- € (netto – der Eigenbetrieb Wasserversorgung ist vorsteuerabzugsberechtigt) beläuft.

 

Nach kurzer Diskussion stimmten die Mitglieder des Gemeinderates einer Auftragsvergabe an die Fa. Schlosserei Meier & Söhne GmbH, Hohentengen einstimmig zu und bewilligten eine entsprechende außerplanmäßige Ausgabe. (Im Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Wasserversorgung sind keine Mittel für diese Maßnahmen veranschlagt.)

 

 

 

Sanierung der Brücke für die Kreisstraße 6566 über die Wutach zwischen Horheim und Schwerzen;

Entscheidung über die Errichtung eines Provisoriums für die Fuß- und Radwegbrücke

 

Bereits im Januar 2018 hat das Landratsamt Waldshut erste Überlegungen hinsichtlich einer Sanierung der bestehenden Wutachbrücke zwischen Horheim und Schwerzen angestellt. Allerdings zeigte sich bei einer im Nachgang dazu erfolgten Detailuntersuchung durch ein Fachingenieurbüro, dass die bestehende Brückenkonstruktion statisch nicht für die gestiegenen verkehrlichen Belastungen ausgelegt ist und insbesondere die notwendige Mindestschubbewehrung nach dem neu geltenden Regelwerk nicht nachgewiesen werden konnte. Landkreisseitig ist deshalb nunmehr vorgesehen, den Überbau komplett abzutragen und durch einen Neubau in Stahlverbundbauweise zu ersetzen, wobei die Unterbauten (einschl. der beiden Widerlager) hierbei größtenteils erhalten und (soweit notwendig) saniert werden sollen. Die Baukosten werden auf ca. 1,3 Mio. € (ohne Nebenkosten wie Planungs- und Bauleitungskosten) geschätzt; für die Bauzeit (bei gleichzeitiger Sperrung der Kreisstraße 6566 zwischen Horheim und Schwerzen) wird ein Zeitraum von 14 Monaten eingeplant.

 

Direkt angrenzend an die Wutachbrücke hat unsere Gemeinde im Zusammenhang mit der Anlegung des Geh- und Radweges zwischen Horheim und Schwerzen entlang der Kreisstraße 6566 zusätzlich eine Fuß- und Radwegbrücke mit eigenen Widerlagern angebaut. Für den Bau dieses Geh- und Radweges sowie der Brücke wurde zwischen dem Landkreis und unserer Gemeinde seinerzeit eine schriftliche Vereinbarung abgeschlossen, in dieser u.a. geregelt ist, dass unsere Gemeinde Eigentümerin dieses Geh- und Radweges (einschl. der Brücke) wird und die künftig anfallenden Unterhaltslasten zu tragen hat. Während der Bauzeit der geplanten Wutachbrückensanierung war landkreisseitig zunächst angedacht, aus Sicherheitsgründen auch eine Sperrung dieser angrenzenden Fuß- und Radwegbrücke vorzunehmen. Da unsere Gemeinde dabei jedoch darauf hingewiesen hat, dass die Brücke eine wichtige Schulwegverbindung für die Schülerinnen und Schüler aus Schwerzen zur Auwiesenschule darstellt und deshalb unbedingt auch während der Bauzeit benutzbar bleiben oder durch den Bau eines Provisoriums (Behelfsbrücke) ersetzt werden müsste, wurde das vom Landkreis für die Planung und Bauleitung der Brückensanierung beauftragte Fachingenieurbüro Breinlinger, Tuttlingen gebeten, hierzu Alternativen zu entwickeln.

 

In der letzten Gemeinderatssitzung vom 16.12.2019 konnten insgesamt vier durch das Fachbüro für möglich erklärte Varianten vorgestellt werden:

  • dauerhaftes Versetzen der Fuß- und Radwegbrücke auf neue Widerlager bei Kosten von 336.000,- €
  • temporäres Versetzen der Fuß- und Radwegbrücke auf provisorischen Fundamenten bei Kosten von 64.300,- €
  • Bau einer gesonderten Gerüstbrücke zur Nutzung während der Zeit der Bauphase bei Kosten von 79.800,- €
  • Weiternutzung der bestehenden Fuß- und Radwegbrücke bei Bau eines Schutztunnels mit etwa 1 m Breite sowie Einrichtung zweier kleiner Gerüstbrücken am Zu- und Abgang der Brücke bei Kosten von 39.300,- €.

 

Nach umfassender Vorstellung der einzelnen Varianten und anschließender Diskussion kamen die Mitglieder des Gemeinderates überein, die Brückenverbindung zwischen den Ortsteilen Horheim und Schwerzen unbedingt aufrechterhalten zu müssen. Da die Kosten für die Maßnahme entsprechend o.g. Vereinbarung zwischen Landkreis und Gemeinde (Übernahme von Unterhaltslasten) von unserer Gemeinde getragen werden müssen, beschloss der Gemeinderat einstimmig, die letztgenannte und gleichzeitig preisgünstigste Alternative zu verwirklichen. Zwar wird sich die Restbreite dabei auf voraussichtlich etwa einen Meter reduzieren und sich die Nutzung der Fuß- und Radwegbrücke damit auch etwas eingeschränkt darstellen, wichtig ist jedoch, eine grundsätzliche Verbindung aufrecht erhalten zu können

 

Die hierbei anfallenden Kosten für Planung und Bauleitung durch das Fachingenieurbüro sowie die bei Umsetzung dieser Variante entstehenden Mehraufwendungen für die Erschwernis beim Bau der neuen Brückenkappe und der Sanierungsarbeiten an den Widerlagern (jeweils im oberstromigen Bereich) durch ein evtl. eingeschränktes Baufeld, behält der Landkreis bei sich.

 

 

 

Die Sitzung wurde anschließend in einem nichtöffentlichen Teil weitergeführt.

 

Sitzungsort

Alle öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats finden statt, soweit nicht anders vermerkt im

Großen Sitzungssaal
Rathaus
Kirchstraße 5
79793 Wutöschingen