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Mittwoch, 09. Mai 2018

Aus der Gemeinderatssitzung vom 30.04.2018

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag, 30.04.2018 gab Bürgermeister Georg Eble zunächst die Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung vom 09.04.2018 u.a. wie folgt bekannt:

  • Zustimmung des Gemeinderates zur Gewährung eines gemeindlichen Zuschusses für den Nachbar-schaftshilfeverein „Attraktives Dorfleben“ Stühlingen-Mauchen, da von dort im vergangenen Jahr 2017 über 1.700 Einsatzstunden für ältere Menschen unserer Gemeinde geleistet wurden.
  • Entscheidung des Gemeinderates zur Anpassung der Mieten unserer betreuten Seniorenwohnanlage

Über die Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung vom 09.04.2018 hinaus, informierte der Vorsitzende die Mitglieder des Gemeinderates wie folgt:

Die gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen auf dem blauen Lernhaus der Alemannenschule, auf der Grund-schule Degernau sowie auf der Mehrzweckhalle in Degernau lagen seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2011 stets über der damals prognostizierten Soll-Leistung – teilweise sogar deutlich im zweistelligen Prozentbereich darüber. Im Jahr 2016 lagen die Ergebnisse jedoch erstmals unter dieser Soll-Leistung (blaues Lernhaus mit etwa 4,9 %, Grundschule/Mehrzweckhalle Degernau mit ca. 23 %), was zum Teil darauf zurückgeführt werden konnte, dass 2016 allgemein ein negatives Jahr für PV-Anlagen aufgrund wenig Sonnenstunden war (im Schnitt lagen alle Anlagen in Baden-Württemberg um knapp 5 % unter dem Vorjahresergebnis). Der deutliche Leistungsverlust der PV-Anlage auf dem Schul- und Mehrzweckhallengebäude in Degernau war wiederum auf einen ausgefallenen Wechselrichter zurückzuführen, der ausgetauscht werden musste.

Wie der Vorsitzende hierzu in der Sitzung vom vergangenen Montag mitteilen konnte, haben sich die Ergebnisse im Jahr 2017 wieder dahingehend normalisiert, dass alle drei Anlagen zwischen 0,73 und 2,7 % über der prognostizierten Soll-Leistung zu liegen kamen.

Zustimmung zur Wahl des Feuerwehrkommandanten und seines Stellvertreters

Feuerwehrmitglied Andreas Denoke wurde vor 5 Jahren erstmals zum Gesamtkommandant unserer Freiwilligen Feuerwehr gewählt, Thomas Jehle zu seinem Stellvertreter. Beide Feuerwehrkameraden haben dieses sehr verantwortungsvolle Amt in diesen 5 Jahren mit hoher fachlicher Kompetenz, außergewöhnlicher Führungsqualität und überdurchschnittlichem Verantwortungsbewusstsein ausgeübt und dabei stets das notwendige Fingerspitzengefühl bewiesen, das es für die Zusammenarbeit mit unseren drei Feuerwehrabteilungen braucht.

Nach Ablauf der fünfjährigen Amtszeit wurden im Rahmen der Hauptversammlung der Gesamtwehr am 03.03.2018 in der Wutachhalle in Horheim sowohl Feuerwehrkommandant Andreas Denoke als auch Stellvertreter Thomas Jehle in geheimer Wahl einstimmig für weitere 5 Jahre wieder gewählt. Dieses beeindruckende Wahlergebnis spiegelte auf deutliche Weise wieder, welch‘ Vertrauen und Akzeptanz beide bei den Mitgliedern unserer Freiwilligen Feuerwehr genießen.

Nach § 10 Abs. 5 der gemeindlichen Feuerwehrsatzung vom 14.03.2011 werden der ehrenamtlich tätige Feuerwehrkommandant und sein Stellvertreter nach der Wahl und nach Zustimmung durch den Gemeinderat vom Bürgermeister bestellt. Der Wahl von Andreas Denoke zum Feuerwehrkommandanten bzw. von Thomas Jehle zum Stellvertreter stimmten die Mitglieder des Gemeinderates im Rahmen der Sitzung vom vergangenen Montag ebenfalls einstimmig zu.

Im Namen von Gemeinderat und Verwaltung dankte der Vorsitzende beiden für die weitere Ausübung der mit hohem zeitlichem Einsatz verbundenen Ehrenämter. Gleichzeitig zeigte er sich froh, mit Andreas Denoke und Thomas Jehle zwei außergewöhnlich engagierte und fähige Feuerwehrkameraden an der Spitze unserer Gesamtwehr zu wissen.

Sanierung des Fahrbahnbelags der Ortsdurchfahrt Wutöschingen K 6567, Degernauer Straße durch den Landkreis

Arbeitsvergabe für gemeindliche Arbeiten für die Wasserversorgung, Kabelverlegungs- und Leerrohrarbeiten

Von Seiten des Landkreises ist geplant, den Fahrbahnbelag der Degernauer Straße (Kreisstraße) zu sanieren, sodass im Vorfeld dieser Arbeiten folgende Maßnahmen durchgeführt werden sollten:

  • Regionalwerk Hochrhein: Erdverkabelung für die Stromversorgung (einschl. neuer Hausanschlüsse) und Abbau der Dachständer
  • badenova Freiburg: teilweise Verlegung von Gasanschlüssen
  • Kabelversorger Pyür (ehemals primacom): Mitverlegung von Leerrohren
  • Telekom: Mitverlegung von Telekomkabel
  • Eigenbetrieb Wasserversorgung: Einbau neuer Hausanschluss-Schieber sowie neuer Schieberkreuze in den Kreuzungsbereichen wie Poststraße, Ringstraße und Siedlung; teilweise Verlegung neuer Wasserversorgungs-Hausanschlüsse für die angrenzenden Wohnhäuser bis zur jeweiligen Grundstücksgrenze

Diese der Belagssanierung vorausgehenden Arbeiten wurden seitens unserer Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Ernst Kaiser, Waldshut-Tiengen koordiniert und am 24.03.2018 öffentlich ausgeschrieben; die anteiligen Kosten von den anderen Leitungsträgern (Regionalwerk Hochrhein, Pyür) werden entsprechend nach erfolgter Durchführung der Maßnahmen wieder durch unsere Gemeinde zurückgefordert.

Die Kosten wurden durch das Planungsbüro Kaiser wie folgt berechnet:

Wasserversorgungsarbeiten: 226.332,00€

Stromversorgung: 270.975,00€

Datenleitungen (Grabenanteil und Verlegungsarbeiten ohne Material) 103.667,00€

Sanierung Mischwasserkanäle: 13.176,00€

Gesamtkosten: 614.150,00€

Nach erfolgter öffentlicher Ausschreibung der Arbeiten lag zum Submissionstermin am 11.04.2018 lediglich ein Angebot der Fa. Klefenz, Waldshut-Tiengen vor. Mit einer Angebotssumme von 624.924,15 € befand dieses jedoch im Bereich der Kostenberechnung des Planungsbüros Kaiser (614.150,- €) – die Auftragsvergabe durch die Mitglieder des Gemeinderates erfolgte einstimmig.

Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich „Markwiesen-Markäcker I“ zur Erweiterung des Gewerbegebiets Horheim

a) Behandlung der während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen

b) Satzungsbeschluss

c) Beschlussfassung über die örtlichen Bauvorschriften als Satzung

Im Zusammenhang der Aufstellung des Bebauungsplanes „Markwiesen-Markäcker I“ zur Erweiterung des Gewerbegebietes Horheim haben die Mitglieder des Gemeinderates am 17.07.2017 in öffentlicher Sitzung die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen, Hinweise und Anregungen behandelt, anschließend den Auslegungsentwurf mit Begründung in der Fassung vom 17.07.2017 gebilligt und beschlossen, diesen öffentlich auszulegen.

Der Entwurf des Bebauungsplanes wurde daraufhin vom 13.11.2017 bis einschl. 12.12.2017 öffentlich ausgelegt. Gleichzeitig wurden die von der Bebauungsplanaufstel-lung betroffenen Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange entsprechend beteiligt bzw. unterrichtet.

Sämtliche während der Auslegungszeit von diesen Behörden und Trägern öffentlicher Belange sowie von der Öffentlichkeit vorgebrachten Anregungen und Stellungnahmen wurden den Mitgliedern des Gemeinderates im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag vorgelegt und nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange untereinander und gegeneinander einstimmig beschlossen, diese entsprechend der Sitzungsvorlage zu berücksichtigen bzw. lediglich zur Kenntnis zu nehmen.

Abschließend wurde der Bebauungsplan „Markwiesen-Markäcker I“ in der Fassung vom 30.04.2018 nach § 10 BauGB i.V.m. § 4 GemO einstimmig als Satzung beschlossen – ebenfalls die zusammen mit dem Bebau-ungsplan aufgestellten örtlichen Bauvorschriften.

Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich „Markwiesen-Markäcker II“ zur Erweiterung des GE Horheim einschl. Anbindung an die B 314

Bereits jetzt sind sämtliche Flächen der Gewerbegebietserweiterung im Bereich „Markwiesen-Markäcker I“, Horheim vermarktet, sodass derzeit keine gewerblichen Grundstücke für einen entsprechenden Verkauf mehr vorhanden sind. Aktuell liegen unserer Gemeinde Anfragen für weitere gewerbliche Flächen mit ca. 12 ha Umfang (teilweise Neuansiedlungen, teilweise dringend benötigtes Expansionsgelände für bestehende Betriebe) vor, sodass die Mitglieder des Gemeinderates im Zuge der Sitzung vom 09.10.2017 das Planungsbüro Ernst Kaiser, Waldshut-Tiengen mit der Erstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes sowie einer Erschließungsplanung für den Bereich „Markwiesen-Markäcker II“ beauftragt haben. Mit dieser Erweiterung wird auch eine direkte Anbindung des Gebiets an die B 314 zwingend erforderlich, da die vorhandene Erschließungsstraße „Industriestraße“ als auch die Ausfahrt auf die B 314 beim Knoten Horheim schon jetzt verkehrlich überlastet sind.

Der den Mitgliedern des Gemeinderates in der Sitzung vom vergangenen Montag vorgestellte Bebauungsplanentwurf „Markwiesen-Markäcker II“ sieht eine Flächenerweiterung von etwa 8,8 ha vor, wovon ca. 7,8 ha bebaubar sein werden. Zahlreiche Inhalte und Regelungen des Planentwurfs sind an den räumlich angrenzenden und bereits beschlossenen Bebauungsplan „Markwiesen-Markäcker I“ angelehnt. Die Gebäudehöhen wurden mit 12 m - 14 m festgelegt, Vorgaben zur Dachform sind keine enthalten. Mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 m (teilweise mit zusätzlichem Gehweg von 1,50 m) sind diese ausreichend dimensioniert. Die Kosten der Erschließung (einschl. einer Anbindung an die B314) werden auf insgesamt ca. 2.761.000,- € geschätzt.

Nach ausführlicher Vorstellung der Planung beschlossen die Mitglieder des Gemeinderates bei einer Gegenstimme, für den im Vorentwurf vom 30.04.2018 dargestellten Bereich einen Bebauungsplan gem. § 2 Abs. 1 BauGB aufzustellen, billigten gleichzeitig den vorgelegten Entwurf i.d.F. vom 30.04.2018 und beschlossen, eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. I BauGB in Form einer einmonatigen Planauslage mit Gelegenheit zur Äußerung und zur Erörterung der Planung durchzuführen und die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. I BauGB frühzeitig zu unterrichten.

4. Änderung des Flächennutzungsplan 2021 der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eggin-gen/Wutöschingen für den Bereich „Markwiesen - Markäcker“ zur Erweiterung des Gewerbegebiets Horheim

a) Behandlung der während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen

b) Beschluss zur Wirksamkeit

In der Gemeinderatssitzung vom 27.11.2017 wurde den Mitgliedern des Gremiums die während der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit als auch der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange eingegangenen Stellungnahmen, Anregungen und Hinweise die 4. Änderung unseres Flächennutzungsplanes betreffend vorgestellt.

Nach Vorabwägung der öffentlichen und privaten Belange untereinander und gegeneinander hinsichtlich einer Berücksichtigung bzw. Nicht-Berücksichtigung dieser eingegangenen Rückmeldungen billigte der Gemeinderat seinerzeit den Änderungsentwurf in der Fassung vom 14.11.2017 und beschloss, diesen nach § 3 Abs. II BauGB öffentlich auszulegen. Als für das Flächennutzungsplanverfahren formell zuständiges Organ hat der gemeinsame Ausschuss für die vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft zwischen den Gemeinden Wutöschingen und Eggingen diese Vorabwägung und Beschlüsse in seiner Sitzung vom 14.12.2017 wiederholt.

Der Entwurf zur 4. Änderung des Flächennutzungsplanes wurde daraufhin in der Zeit vom 22.01.2018 bis 21.02.2018 öffentlich ausgelegt und die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange entsprechend beteiligt.

Die während der Auslegungszeit von den Behörden und Trägern öffentlicher Belange sowie von der Öffentlichkeit vorgebrachten Anregungen und Stellungnahmen wurden den Mitgliedern des Gemeinderates im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag vorgelegt und nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange untereinander und gegeneinander einstimmig beschlossen, diese entsprechend der Sitzungsvorlage zu berücksichtigen bzw. lediglich zur Kenntnis zu nehmen. Abschließend wurde die Wirksamkeit der 4. Flächennutzungsplanänderung in der Fassung vom 09.04.2018 beschlossen.

Formell zuständiges Organ für die Beschlüsse ist der gemeinsame Ausschuss der Vereinbarten Verwaltungs-gemeinschaft Eggingen-Wutöschingen – die entsprechende Sitzung des gemeinsamen Ausschusses zu die-ser Thematik fand anschließend am 03.05.2018 statt.

Aufstellung einer Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023

Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 sind nach Mitteilung des Präsidenten des Landgerichts Waldshut-Tiengen die Schöffen neu zu wählen. In Anlehnung an die Einwohnerzahl der Gemeinde sollen dem für die Schöffenwahl zuständigen Amtsgericht Waldshut-Tiengen insgesamt sieben Einwohner der Gemeinde vorgeschlagen werden, wobei die abschließende Auswahl, „ob“ und „wem“ das Schöffenamt übertragen wird, im Zuge einer Wahl auf Amtsgerichtsebene erfolgt und die Gemeinden hierbei keinerlei Einfluss besitzen.

Nachdem in der entsprechenden Verwaltungsvorschrift des Landes über die Vorbereitung und Durchführung der Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 explizit auf die Möglichkeit hingewiesen wurde, über Amtsblätter u.ä. auf die anstehende Schöffenwahl aufmerksam zu machen und so interessierte Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen, hat auch unsere Gemeinde (wie zahlreiche umliegende Kommunen auch) einen Hinweis hierzu in unserem Amtsblatt vom 29.03.2018 aufgenommen.

Aus diesen hierbei eingegangenen Interessensbekundigungen stimmten die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig bei offener Wahl einer Vorschlagsliste zu.

Entscheidung über die Beschaffung einer Schwenkspindel-Fräsmaschine für unseren Werkhof

In der Regel werden marode Holzteile von Spielgeräten unserer gemeindeeigenen Spielplätze durch unser Werkhof-Team selber ausgetauscht oder auch beispielsweise Holzhandläufe für Fußgängerbrücken und Latten für unsere Außensitzbänke in Eigenregie hergestellt. Hierbei muss das jeweils eingesetzte Holz zur Minimierung von Verletzungsgefahren abgekantet werden, was bislang auf entsprechenden Maschinen von örtlichen Handwerksbetrieben erfolgt ist und in der Praxis immer wieder zu Wartezeiten und Fahrtzeiten geführt hat.

Um dies im Ablauf einfacher, schneller und damit kostengünstiger handhaben zu können, aber auch um den Kostenaufwand einzusparen, der für die Nutzung der Fremdmaschinen zu bezahlen ist, sollte für den Werkhof eine Fräsmaschine beschafft werden, welche einschl. Zubehör 5.614,18 € kosten würde.

Nach kurzer Diskussion und der Beantwortung vereinzelter Fragen, stimmten die Mitglieder des Gemeinderates der Beschaffung der Fräsmaschine wie dargestellt einstimmig zu und bewilligten eine entsprechende außerplanmäßige Ausgaben, da im Haushalt 2018 hierfür keine Mittel vorgesehen sind.

Klosterschüer Ofteringen; Arbeitsvergabe für den Einbau einer neuen Heizungsanlage

Im Rahmen der Sanierung der Klosterschüer vor 30 Jahren wurde zur Beheizung eine Warmwasserfußbodenheizung eingebaut, die über eine Elektroheizung betrieben wird (Aufheizung eines Wasserpuffers für die Einspeisung von Warmwasser in die Fußbodenheizung). Außerdem ist eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorhanden, mit der zusätzlich erwärmte Luft eingeblasen werden kann. Die Kosten des Heizungsbetriebes sind aufgrund des hohen Stromverbrauchs allerdings beträchtlich.

Zwischenzeitlich ist die Elektroheizung bzw. die Steuerung als auch die Pumpen veraltetet und in einem teilweise stark sanierungsbedürftigen Zustand. Das Ing.Büro für Haustechnik Behringer, Todtnau empfiehlt in diesem Zusammenhang, die Elektroheizung nicht mehr zu ersetzen, sondern gegen eine Ölbrennwertkesselanlage auszutauschen. (Untersucht wurde auch der Einbau einer Luftwärmepumpe; da jedoch für die Aufstellung eines entsprechenden Außengerätes kein Platz vorhanden ist und für Spitzenlasten zusätzlich ein zweites Heizsystem erforderlich gewesen wäre, wurde durch das Büro Behringer den Einbau der Ölbrennwertkesselanlage empfohlen.)

Der für die Elektroheizung vorhandene Pufferspeicher im Keller könnte ausgebaut und dadurch der erforderliche Platz für Heizöltanks geschaffen werden. Zusätzlich wird der Einbau eines innenliegenden Edelstahlkamins (innenliegend deshalb, weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht und ein Außenkamin demzufolge nicht zugelassen ist) notwendig.

Die Lieferung und Montage der Heizungsanlage wurde beschränkt unter Beteiligung von 5 Fachfirmen ausge-schrieben; zum Submission am 18.04.2018 lagen 2 Angebote wie vor.

Das günstigere Angebot mit einer Angebotssumme von 33.280,66 € wurde von der Fa. Tröndle Heiztechnik GmbH, Waldshut-Tiengen abgegeben, weshalb diese von den Mitgliedern des Gemeinderates nach kurzen Beratungen entsprechend beauftragt wurde. Das zweite Angebot lag bei 36.927,01 €; der Haushaltsansatz bei 36.000,- €.

Für den Einbau eines innenliegenden brandschutztechnisch abgeschotteten Edelstahlkamins werden derzeit noch Angebote eingeholt. Die Kosten werden voraussichtlich bei 5.000.- € liegen.

Die Sitzung nahm in einem nichtöffentlichen Teil ihren weiteren Verlauf.

Die Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag, 10.10.2016 stand ganz im Zeichen der Vorstellung der Pläne des Ideenwettbewerbs zur Neugestaltung der Ortsmitte von Degernau, was auch Grund für eine erfreulich hohe Zahl an Zuhörerinnen und Zuhörern aus dem Ortsteil Degernau war.

 

Bevor jedoch die drei am Wettbewerb beteiligten Fachbüros ihre Neugestaltungsplanungen vorstellen konnten, gab Bürgermeister Georg Eble zunächst die Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung vom 19.09.2016 bekannt, beinhaltend

 

 

Ø    die Zustimmung zur Gewährung einer Jubiläumszuwendung an die Gymnastikgruppe Degernau aus Anlass des 50jährigen Vereinsjubiläums in Höhe von 250,- € in Anwendung eines entsprechendes Grundsatzbeschlusses des Gemeinderates vom 30.03.1998

 

Ø    die Breitbandförderung des Bundes betreffend die Zustimmung zur Beauftragung des Rechtsanwaltsbüros Wurster, Weiß, Kupfer, Freiburg mit den Beratungsleistungen sowie die badenova, Freiburg mit den Planungsleistungen hinsichtlich des sog. Markterkundungs- und Interessenbekundungsverfahrens

 

Ø    die Zustimmung zur Beauftragung des Planungs- und Vermessungsbüros Ernst Kaiser, Waldshut-Tiengen mit den Planungs- und Bauüberwachungsleistungen hinsichtlich der Straßenkomplettsanierung der „Hohlen Gasse“, Degernau, der Entwässerungsleitungen in der „Hohlen Gasse“, der „Erzinger Straße“, „Im Äckerle“ und „Marienweg“ sowie der Verbesserung der Einlaufsituation beim Rohrbach in Degernau

 

Ø    die Zustimmung zur Beauftragung des Planungs- und Vermessungsbüros Ernst Kaiser, Waldshut-Tiengen zur Untersuchung der städtebaulichen Möglichkeiten für die Ausweisungen eines Baugebietes für Geschosswohnungsbau.

 

 

Über die Bekanntgaben der Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung hinaus, informierte der Vorsitzende darüber, dass für die Versorgung der Lernpartnerinnen und Lernpartner der Eingangsstufe 5 unserer Gemeinschaftsschule mit Tabletts noch 10 iPads fehlen, die - wie bislang - mittels Leasing über die Fa. ACS, Ottobrunn bei einer Laufzeit von 36 Monaten angeschafft werden könnten.

 

Abzüglich des Elterneigenanteils von 12,- €/Monat würden unserer Gemeinde dabei Restkosten von insgesamt 630,- € verbleiben.

 

Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten der Beschaffung dieser 10 iPads (einschl. Otterbox, App-Guthaben, Versicherung, Lizenzen etc.) einstimmig zu, womit anschließend insgesamt 434 iPads an unserer Alemannenschule im Einsatz sein werden.

 

 

 

Sanierungsmaßnahme „Ortskern“, Degernau;

Vorstellung der Pläne vom Ideenwettbewerb zur Neugestaltung der Ortsmitte durch die am Wettbewerb beteiligten Fachbüros

 

Im Zusammenhang der Sanierungsmaßnahme „Ortskern“, Degernau beschlossen die Mitglieder des Gemeinderates bereits vor längerem, für die Neugestaltung der dortigen Ortsmitte einen Ideenwettbewerb durchzuführen und über eine sog. Mehrfachbeauftragung etwa 3-4 Fachbüros mit der Erarbeitung von Planungsentwürfen zu beauftragen.

 

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom 04.05.2015 wurde dann eine genaue Abgrenzung der zu überplanenden Bereiche festgelegt, die Vorgaben als Planungsgrundlage für den Wettbewerb konkretisiert und abschließend beschlossen, dass die Fachbüros

 

 

Landschaftsarchitekten Burkhard-Sandler, Hohentengen

 

fsp Stadtplanung Freiburg

 

Landschaftsarchitektur Weißhaupt, Donaueschingen

 

 

zur Erarbeitung von Planungsvorschlägen aufgefordert werden sollen.

 

In der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag konnten die Vertreter dieser Büros in o.g. Reihenfolge ihre Pläne zur Neugestaltung der Ortsmitte nun im Detail vorstellen, Einzelheiten zur Materialauswahl erläutern, Kosten darstellen und konkret auf aufkommende Fragen aus dem Gemeinderatsgremium eingehen.

 

Eine Beschlussfassung, welche Planung für die Ortsmitte schlussendlich umgesetzt werden soll, wurde nicht vorgenommen, sondern wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Daran anschließend wird die zur Umsetzung beschlossene Planung nochmals der Bevölkerung von Degernau vorgestellt werden.

 

 

In einem kurzen nichtöffentlichen Teil nahm die Sitzung ihren weiteren Verlauf.

Sitzungsort

Alle öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats finden statt, soweit nicht anders vermerkt im

Großen Sitzungssaal
Rathaus
Kirchstraße 5
79793 Wutöschingen